Bilanz

Erzeugung 2004: Kernkraftwerke hatten höchste Auslastung

Mit einem "effizienten Technik- und Energiemix" deckt die deutsche Energiewirtschaft den Strombedarf in Deutschland. In der Stromerzeugungsbilanz 2004 erreichten die Kernkraftwerke mit 7670 Stunden die höchste Auslastung. Es folgen Braunkohle- und Steinkohlekraftwerke sowie Lauf- und Speicherwasseranlagen.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - "Der stündlich wechselnde Strombedarf wird von den deutschen Stromversorgern mit einem effizienten Technik- und Energiemix gedeckt. Die Vielfalt der Anlagen erhöht die Versorgungssicherheit auch bei extremer Witterung mit lang anhaltender Hitze oder Kälte", erläuterte Eberhard Meller, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), dieser Tage in Berlin.

In der Stromerzeugungsbilanz 2004 erreichten die Kernkraftwerke mit 7670 Stunden die höchste Auslastung. Die Auslastung von Braunkohlekraftwerken betrug 7230 und von Steinkohlekraftwerken 4460 Stunden. Lauf- und Speicherwasseranlagen waren 4430 Stunden ausgelastet, ermittelte der VDEW. Für Erdgaskraftwerke habe der Vergleichswert 2730, für Windkraftanlagen 1600 und für Pumpspeicher-Kraftwerke 1070 Volllast-Stunden betragen. Die Kennziffern bewerten die Stromproduktion einer Anlage gemessen an ihrer maximalen Leistung und den 8760 Stunden eines Jahres.