Statistik

Erzeugerpreisindex: Strom größter Preistreiber

Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im Oktober 2003 um 1,7 Prozent höher als im Oktober 2002. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, blieb der Index im Oktober 2003 gegenüber dem Vormonat unverändert. Insbesondere die Verteuerung von Strom beeinflusste die Preisentwicklung.

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Wie schon in den vergangenen Monaten beeinflusste auch im Oktober 2003 die Preisentwicklung bei elektrischem Strom (plus 8,7 Prozent gegenüber Oktober 2002) und bei Erdgas (plus 15,5 Prozent) das allgemeine Preisklima besonders stark. Bei anderen Energieträgern waren gegenüber dem Vorjahr geringere Preiserhöhungen (Kohle plus 4,2 Prozent, Kraftstoffe plus 0,9 Prozent, Fernwärme plus 1,5 Prozent) oder Preisrückgänge (leichtes Heizöl minus 5,4 Prozent, schweres Heizöl minus 13,6 Prozent, Flüssiggas minus 7,9 Prozent) zu verzeichnen. Ohne Energie wäre der Index der Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.

Überdurchschnittliche Preiserhöhungen im Jahresvergleich gab es im Oktober 2003 u.a. bei Tabakerzeugnissen und Düngemitteln. Billiger als vor Jahresfrist waren im Oktober 2003 vorallem Zement und Flachglas.