Statistik

Erzeugerpreise im Jahresdurchschnitt 2002 gefallen

Im Dezember 2002 war die Entwicklung des Gesamtindex wesentlich vom Preisanstieg bei den Mineralölprodukten beeinflusst, die sich gegenüber Dezember 2001 um 12,8 Prozent verteuerten. Dabei stiegen die Preise für Kraftstoffe um 9,6 Prozent, für leichtes Heizöl um 22,9 Prozent, für schweres Heizöl um 26 Prozent und für Flüssiggas um 37,7 Prozent.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im Jahresdurchschnitt 2002 um 0,5 Prozent unter dem Durchschnittswert des Vorjahres. Das teilte jetzt das Statistische Bundesamt mit. Im Jahr 2001 waren die Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahr um drei Prozent gestiegen.

Von Januar bis September 2002 lagen die Veränderungsraten gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres durchweg im negativen Bereich. Ab Oktober 2002 waren die Erzeugerpreise geringfügig höher als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Dezember 2002 betrug die Jahresveränderungsrate plus 0,9 Prozent, während sie im November 2002 bei plus 0,4 Prozent gelegen hatte. Im Vergleich zum Vormonat ist der Index im Dezember 2002 um 0,2 Prozent gestiegen. Im Dezember 2002 war die Entwicklung des Gesamtindex wesentlich vom Preisanstieg bei den Mineralölprodukten beeinflusst, die sich gegenüber Dezember 2001 um 12,8 Prozent verteuerten. Dabei stiegen die Preise für Kraftstoffe um 9,6 Prozent (darunter Benzin plus 10,1 Prozent, Diesel plus 8,8 Prozent), für leichtes Heizöl um 22,9 Prozent, für schweres Heizöl um 26 Prozent und für Flüssiggas um 37,7 Prozent. Ohne Mineralölerzeugnisse wäre der Gesamtindex für Dezember 2002 gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent gestiegen.

Bei anderen Energieträgern waren im Dezember 2002 unterschiedliche Tendenzen zu beobachten: Während die Preise für Kohle (minus 7,6 Prozent gegenüber Dezember 2001) und Erdgas (minus 7,5 Prozent) deutlich unter dem Vorjahresniveau lagen, waren Strom (plus drei Prozent) und Fernwärme (plus 0,8 Prozent) etwas teurer als vor Jahresfrist.