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Erzeugerpreise: Energie prägt die Tendenzen

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im September im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat zwar um 0,9 Prozent gesunken. Vergleicht man sie allerdings mit August 2002, sind sie um 0,2 Prozent gestiegen. Insbesondere die Preisentwicklung bei Energie prägte den Index. Bei den einzelnen Energiearten sind jedoch unterschiedliche Tendenzen zu beobachten.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Der Index Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag im September 2002 um 0,9 Prozent niedriger als im September 2001. Im August 2002 hatte die Jahresveränderungsrate minus ein Prozent betragen. Im Vergleich zum Vormonat ist der Index im September 2002 somit 0,2 Prozent gestiegen.

Der allgemeine Preisrückgang gegenüber dem Vorjahr wurde – wie schon in den vergangenen Monaten – vor allem von der Entwicklung bei Energie (minus 5,7 Prozent gegenüber September 2001) geprägt. Dabei waren bei den einzelnen Energiearten jedoch unterschiedliche Tendenzen zu beobachten: Während sich Kohle (minus 8,7 Prozent), leichtes Heizöl (minus 15,2 Prozent) und Erdgas (minus 17,2 Prozent) erheblich verbilligten, stiegen die Preise für Kraftstoffe um 1,7 Prozent, für schweres Heizöl um 8,9 Prozent, für Flüssiggas um 5,9 Prozent, für Strom um 1,4 Prozent und für Fernwärme um ein Prozent. Gegenüber dem Vormonat zogen die Preise für fast alle Energieträger allerdings wieder an. Besonders ausgeprägt war diese Entwicklung bei leichtem Heizöl (plus 6,1 Prozent im Vergleich zum August 2002), bei schwerem Heizöl (plus 11,6 Prozent) und bei Flüssiggas (plus 11,2 Prozent). Ohne Energie war der Index der Erzeugerpreise im September 2002 um 0,4 Prozent höher als im Vorjahr.