Ein Drittel aus Kernenergie

Erweiterte EU mit kaum verändertem Energiemix

Seit 1. Mai besteht die Europäische Union aus 25 Staaten - der Energiemix hat sich dadurch jedoch kaum verändert. Aktuellen Daten des Branchenverbands VDEW zufolge, bilden Kernenergie und fossile Brennstoffe weiterhin die Basis. Es folgt die Wasserkraft, aus der etwa elf Prozent des benötigten Stroms erzeugt werden.

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Berlin (red) - Der europäische Energiemix zur Stromerzeugung wurde mit dem Beitritt zehn neuer Mitglieder in die Europäische Union kaum verändert. In der Gemeinschaft der nun 25 Länder bilden Kernenergie und fossile Brennstoffe weiterhin die Basis. Ihr Anteil an der Stromerzeugung beträgt knapp 90 Prozent, meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) nach jüngsten Daten für 2002.

In der vergrößerten Europäischen Union stammt laut VDEW über die Hälfte aus fossilen Brennstoffen, wie Kohle, Öl, Gas und Holz. Etwa ein Drittel der Stromerzeugung liefert die Kernenergie. Wasserkraft stellt in den 25 EU-Ländern knapp elf Prozent der Stromproduktion. Die übrigen erneuerbaren Energien, so VDEW, tragen drei Prozent zur Stromerzeugung bei.