245 Milliarden Kilowattstunden

Erstes Halbjahr 2003: Stromverbrauch stieg um zwei Prozent

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres stieg der Stromverbrauch in der Bundesrepublik gegenüber dem ersten Halbjahr 2002 um zwei Prozent an. Derweil im ersten Quartal die Kälte für ein Plus von vier Prozent sorgte, gab es im zweiten Quartal kaum Veränderungen, wie der Verband der Elektrizitätswirtschaft meldet.

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Der Stromverbrauch in der Bundesrepublik Deutschland stieg im ersten Halbjahr dieses Jahres mit rund 245 Milliarden Kilowattstunden um zwei Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres wurden "nur" 240 Milliarden Kilowattstunden verbraucht. Diese Zahlen meldete heute der in Berlin ansässige Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) infolge aktueller statistischer Erhebungen.

Für das erste Jahresquartal ermittelte der Branchenverband sogar ein Verbrauchsplus von vier Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Wichtigster Grund dafür sei die kalte Witterung gewesen. Im zweiten Quartal dieses Jahres habe der Stromverbrauch dann etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums gelegen.

Die wichtigsten Gründe für Veränderungen beim Stromverbrauch sind nach VDEW-Angaben konjunkturelle Entwicklung und Witterung. Außerdem bringe der Trend zum Single-Haushalt und die zunehmende Geräteausstattung einen Verbrauchszuwachs. Dämpfend wirke gleichwohl das wachsende Energiebewusstsein und die Geräteeffizienz.