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Erste Turnhalle im Passivhausstandard in Neuberend eingeweiht

Im schleswig-holsteinischen Neuberend wurde jetzt die erste deutsche Passivhaus-Sporthalle eingeweiht. Sie hat einen Wärmebedarf von weniger als sechs Kilowattstunden pro Quadratmeter. Die Energiestiftung Schleswig-Holstein hat den Bau mit mehr als 147 000 Euro gefördert.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Schleswig-Holstein setzt Zeichen im Hinblick auf zukunftsweisende Technologien: Nachdem in Mölln und Lensahn im vergangenen Jahr zwei Schulen im Passivhausstandard errichtet wurden, wurde jetzt in Neuberend die erste Passivhaus-Sporthalle überhaupt eingeweiht. "Dies ist nicht nur ein Vorreiterprojekt in unserem Bundesland, sondern sogar deutschlandweit", freute sich Dr. Holger Krawinkel, Vorstand der Energiestiftung Schleswig-Holstein.

Die neue Turnhalle in Neuberend ist die bisher einzige in Deutschland, die im besonders energiesparenden Passivhausstandard errichtet wurde. Die Energiestiftung hat den Bau mit mehr als 147 000 Euro gefördert. Passivhäuser haben einen jährlichen Heizwärmebedarf von nur maximal 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Bei Hallen wird dieser Wert auf das beheizte Volumen umgerechnet, so dass sich ein maximaler jährlicher Wärmebedarf von sechs Kilowattstunden pro Kubikmeter ergibt. Dieser Wert wird von der Turnhalle in Neuberend sogar noch geringfügig unterschritten, was langfristig zu zusätzlichen Einsparungen bei den Heizkosten führen wird.