Bilanz 2001

Erste Hauptversammlung der E.ON Bayern AG: Erfolgreicher Start

Mit nahezu zwei Millionen Kunden gehört E.ON Bayern zu den größten Regionalversorgern Deutschlands. Jetzt hat der erst im vergangenen Jahr gegründete Energieversorger in der ersten Hauptversammlung eine Bilanz für 2001 gezogen. Mit 34 Milliarden Kilowattstunden Strom wurde ein Umsatz von 2,68 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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Bei der ersten Hauptversammlung der im vergangenen Jahr neu gegründeten E.ON Bayern AG hat der Vorstandsvorsitzende des Energiedienstleisters, Dr. Peter Deml, eine erfolgreiche Bilanz für das Geschäftsjahr 2001 gezogen. Das bayerische Unternehmen weist für 2001 einen Stromabsatz von nahezu 34 Milliarden Kilowattstunden auf. So konnte ein Umsatz von 2,68 Milliarden Euro erwirtschaftet und ein Jahresergebnis von 359,3 Millionen Euro erzielt werden.

Im Rahmen der in Regensburg stattfindenden Aktionärsversammlung hat der E.ON Bayern-Vorstandsvorsitzende Dr. Deml die "permanente Optimierung" in allen Unternehmensbereichen als die zentrale Aufgabe des Regionalversorgers bezeichnet. "So erfolgreich unser Start war, wir können und wollen uns darauf nicht ausruhen." Für das Vertriebsgeschäft bedeutet das nach Angaben des Energiedienstleisters, dass in allen Kundensegmenten bedarfsorientierte Angebote unterbreitet oder entwickelt werden. Die Optimierungspalette des Regionalversorgers reicht somit von verstärktem Energie-Contracting, d. h. Planung, Bau und Betrieb dezentraler Energieanlagen für Großkunden über den Aufbau einer neuen Kundenbetreuungseinheit für Geschäftskunden bis hin zum Angebot neuer Produkte für die rund 1,5 Millionen Privatkunden.

Neben der permanenten Optimierung des operativen Geschäfts stellt sich laut Dr. Deml die Frage der mittel- und längerfristigen Entwicklungsziele. Als solche nannte der Vorstandsvorsitzende als erstes die Konzentration auf das Kerngeschäft Strom, Gas, Wärme und Dienstleistungen. Zudem werde die Kooperation mit Stadtwerken konsequent fortgesetzt. Zweitens müsse das Gasgeschäft ausgebaut werden. "Die Kunden verlangen heute immer häufiger Gas und Strom aus einer Hand. Deshalb müssen wir uns rasch zum Endkunden-Gasversorger entwickeln", so der E.ON Bayern-Chef. Und drittens starte man eine Wärmeoffensive, da der Wärmemarkt gute Wachstumschancen für einen Energieversorger biete.