In der Ostsee

Erste Genehmigung für Offshore-Windpark Baltic I

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltstaatssekretär Dr. Harald Stegemann übergab in dieser Woche in Schwerin die erste Genehmigung für den Bau der Offshore-Windanlage Baltic I an die Offshore Ostsee Wind AG aus Börgerende. Geht alles nach Plan, drehen sich Mitte 2007 die ersten Windräder in der Ostsee.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Schwerin (red) - Das Vorhaben "Baltic I" umfasst die Windkraftanlagen sowie deren elektrotechnische Netzanbindung. Die erste Teilgenehmigung beinhaltet die Windfarm, bestehend aus 21 Windenergieanlagen und die interne Verkabelung der WEA untereinander. 19 Anlagen sollen der Leistungsklasse eins (2 bis 2,5 Megawatt) und zwei der Leistungsklasse zwei (5 Megawatt) entsprechen.

Der Standort von "Baltic I" befindet sich innerhalb des deutschen Hoheitsgebietes der Ostsee, vom Zentrum gemessen in knapp 18 Kilometer Entfernung nordöstlich Darßer Ort bei Wassertiefen von 16 bis 19 Metern. Die Leistung des Windparks reicht aus, jährlich etwa 57 000 Haushalte mit umweltfreundlich erzeugtem Strom zu versorgen.

Das Umweltministerium will sich dafür einsetzen, dass der Windpark Baltic I zukünftig eine hohe Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung erreicht: "Denn zweifellos leisten Offshore-Windparks einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz und dienen dem Erhalt und der Schaffung regionaler Arbeitsplätze", erläuterte Umweltstaatssekretär Stegemann. Nach gegenwärtigem Zeitplan ist eine Realisierung des Vorhabens ab dem Jahr 2007 geplant.