Ministerpräsident erwartet

Erste Auszubildende in Frankfurter Solarfabrik

Die Solarmodulfabrik von First Solar bildet ab 2008 die ersten Lehrlinge aus. Heute wird der Ausbildungsvertrag mit einer künftigen Kauffrau für Bürokommunikation unterzeichnet, dazu werde auch Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck erwartet, der die junge Frau begrüßen will.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Frankfurt (Oder) (ddp-lbg/sm) - Ab kommendem Jahr sollen in dem Werk jährlich sieben Lehrlinge eingestellt werden. Sechs von ihnen sollen als Mechatroniker und einer als Kaufmann für Bürokommunikation ausgebildet werden. Sukzessive sei eine Zahl von insgesamt 20 Ausbildungsplätzen geplant, sagte ein Unternehmenssprecher. Derzeit seien mehr als 400 Menschen in dem Frankfurter Werk der US-Firma First Solar beschäftigt.

Die für rund 115 Millionen Euro errichtete Fabrik war im Juli von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) eingeweiht worden. Bei der acht Fußballfelder großen Halle im Frankfurter Vorort Markendorf handelt es sich nach Unternehmensangaben um die weltweit modernste Fabrik für sogenannte Dünnschicht-Solarmodule. Auf vier Linien können Module mit einer Gesamtkapazität von 120 Megawatt im Jahr produziert werden. Damit könnte man rund 30 000 Haushalte mit Strom versorgen.

Neben First Solar errichtet die Hamburger Conergy AG in der ehemaligen Frankfurter Chipfabrikhalle für rund 250 Millionen Euro eine Produktionsstätte für Solarmodule. Bereits Ende April hatte zudem die Odersun AG mit der Produktion flexibler Dünnschicht-Solarzellen begonnen.