Ausbau

ErSol: Rohstoffsicherung und US-Expansion

Der Erfurter Solarzellenhersteller ErSol hat mit der Wacker Chemie AG einen Vertrag über die Lieferung des Rohstoffs Silizium unterzeichnet. Außerdem berichtet das Unternehmen von einem Kooperationsvertrag mit dem US-Amerikanischen Solarsystemhaus PowerLight Corporation.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Erfurt (red) - Wie das Unternehmen mitteilt, beginnt der Vertrag mit der Wacker Chemie AG, dem weltweit zweitgrößten Anbieter von Polysilizium für die Halbleiter- und Photovoltaikindustrie, 2009 und wird ErSol über sechs Jahre eine zusätzliche Produktionsmenge von rund 100 Megawattpeak (MWp) ermöglichen. Der Preis für das Silizium ist für die gesamte Vertragslaufzeit fest vereinbart. ErSol plant, bis 2009 bereits eine Nominalkapazität von mindestens 220 MWp im Solarzellenbereich zu erreichen.

Der Vertrag mit der kalifornischen PowerLight Corporation umfasst die Lieferung von Solarzellen für eine Laufzeit von fünf Jahren. Die Zusammenarbeit wird von ErSol als "großer Schritt in Richtung Erschließung des US-Marktes" eingeschätzt. Das Gesamtvolumen des Vertrages beläuft sich Unternehmensangaben zufolge auf rund 100 Millionen Euro. PowerLight erhält zudem eine Option, Solarzellen bis zu einem zusätzlichen Wert von 37 Millionen Euro zu erwerben.

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