szmtag
05.01.2011, 09:01 Uhr

Strom-News

Studie

Erneuerbare erzeugen 2020 ein Drittel des Stroms in EU

Gut ein Drittel des Stromverbrauchs in der EU werden bei Umsetzung der derzeitigen Planungen in naher Zukunft erneuerbare Quellen decken. Wind, Wasser und andere Quellen würden bis 2020 voraussichtlich für einen Anteil von 34 Prozent am Stromverbrauch aufkommen.

Brüssel (afp/red) - Das teilte der Europäische Windenergieverband EWEA am Dienstag in Brüssel unter Berufung auf eine Auswertung der Energie-Pläne der 27 Mitgliedstaaten mit.

Unter den erneuerbaren Quellen würde wiederum die Windkraft mit wiederum rund einem Drittel die größte Menge liefern: Windräder decken demnach 2020 etwa 14 Prozent des gesamten Stromverbrauchs, und zwar zehn Prozent durch Anlagen an Land und vier Prozent durch Anlagen auf See. Die nächstgrößeren erneuerbaren Quellen sind Wasser (10,5 Prozent) und Biomasse (6,6 Prozent) sowie die Sonne (2,7 Prozent).

Der Branchenverband stützt sich bei den Prognosen auf Pläne der EU-Mitgliedstaaten, die diese an die Brüsseler EU-Kommission übermittelt haben. Darin stellen die Staaten detailliert dar, welche Ziele sie bis zum Stichjahr 2020 erreichen wollen. Außer um Strom geht es darin um Heizenergie und Verkehr. Bezogen auf den Gesamtenergieverbrauch wird die EU den Plänen zufolge ihr Ziel, 20 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu decken, knapp erfüllen.

© 2001-2012 strom-magazin.de

Diesen Artikel empfehlen

Der Newsletter von Strom-Magazin.de

Ähnliche Nachrichten zur News "

Erneuerbare erzeugen 2020 ein Drittel des Stroms in EU

"
  • Siemens erhält Windkraft-Großauftrag aus den USA
    Windenergie Der Technologiekonzern Siemens hat aus den USA einen Großauftrag für Windturbinen auf dem Festland erhalten - den bislang größen für das Unternehmen überhaupt. Bis Mitte 2012 sollen 258 Turbinen an den US-Versorger MidAmerican Energy Company ausgeliefert werden.
  • Gänsebraten an Weihnachten: Stromverbrauch steigt enorm
    Weihnachtsbeleuchtung Der Stromverbrauch in Deutschland steigt am ersten Weihnachtsfeiertag sprunghaft an, Grund dafür ist die sogenannte "Gänsebraten-Spitze". Denn wenn an Weihnachten der Gänsebraten in den Ofen geschoben wird, steigt der Stromverbrauch aller deutschen Haushalte um rund ein Drittel an.
  • Anwohner sollen beim Netzausbau entschädigt werden
    Windpark;Bosbuell In Brandenburg sollen betroffene Anwohner künftig Entschädigungen erhalten, wenn in der Nähe ihrer Häuser Windkraftwerke oder Stromleitungen gebaut werden. Das können Geldzahlungen sein, aber auch Lärmschutzmaßnahmen, für die das Land sorgt, so die Planung von Wirtschaftsminister Christoffers.
  • Die Gänsebraten-Spitze beim weihnachtlichen Stromverbrauch
    Stromzähler Der Gänsebraten im heimischen Ofen hat ganz schön Auswirkungen auf die Stromrechnung: Am ersten Weihnachtsfeiertag benötigen die Deutschen im Schnitt ein Drittel mehr Strom als sonst. Fachleute sprechen deshalb von der so genannten "Gänsebraten-Spitze" beim Stromverbrauch.
  • Bei kaltem Wetter sprudeln auch die Boni
    Geld Wenn das Wetter kalt wird, dann reiben sich die Manager bei den Stromproduzenten und bei den Gasversorgern die Hände. Absatz und Umsatz steigen, und da die Top-Etagen häufig einen Teil ihres Gehaltes in Abhängigkeit von den Gewinnen erhalten, steigen im Winter die Ansprüche auf Bonus-Zahlungen.
Strompreise
Strom-Infos
Strom kündigen
Ratgeber und Infos
?>