Strom-News
StudieGut ein Drittel des Stromverbrauchs in der EU werden bei Umsetzung der derzeitigen Planungen in naher Zukunft erneuerbare Quellen decken. Wind, Wasser und andere Quellen würden bis 2020 voraussichtlich für einen Anteil von 34 Prozent am Stromverbrauch aufkommen.
Brüssel (afp/red) - Das teilte der Europäische Windenergieverband EWEA am Dienstag in Brüssel unter Berufung auf eine Auswertung der Energie-Pläne der 27 Mitgliedstaaten mit.
Unter den erneuerbaren Quellen würde wiederum die Windkraft mit wiederum rund einem Drittel die größte Menge liefern: Windräder decken demnach 2020 etwa 14 Prozent des gesamten Stromverbrauchs, und zwar zehn Prozent durch Anlagen an Land und vier Prozent durch Anlagen auf See. Die nächstgrößeren erneuerbaren Quellen sind Wasser (10,5 Prozent) und Biomasse (6,6 Prozent) sowie die Sonne (2,7 Prozent).
Der Branchenverband stützt sich bei den Prognosen auf Pläne der EU-Mitgliedstaaten, die diese an die Brüsseler EU-Kommission übermittelt haben. Darin stellen die Staaten detailliert dar, welche Ziele sie bis zum Stichjahr 2020 erreichen wollen. Außer um Strom geht es darin um Heizenergie und Verkehr. Bezogen auf den Gesamtenergieverbrauch wird die EU den Plänen zufolge ihr Ziel, 20 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu decken, knapp erfüllen.
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