Regenerativ

Erneuerbare Energien: Weitere Förderung für Hausbesitzer

Baden-württembergische Hausbesitzer erhalten auch dieses Jahr wieder eine Zinsverbilligung für die Umsetzung des Erneuerbaren Wärmegesetzes. Damit soll bei neuen Gebäuden ein leichterer Umstieg auf Erneuerbare Energien erfolgen.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Stuttgart (ddp/red) - Hauseigentümer in Baden-Württemberg erhalten auch in diesem Jahr Zinsverbilligungen für die Umsetzung des Erneuerbaren Wärmegesetzes. Gefördert werden der Einbau von heiztechnischen Anlagen auf der Basis erneuerbarer Energieträger in Häusern mit bis zu drei Wohneinheiten, wie das Umweltministerium am Donnerstag in Stuttgart mitteilte.

Alternative: Wärmedämmung von Fassade und Dach

"Die Potenziale bei der Energieversorgung von Wohngebäuden, Energie einzusparen oder auch erneuerbare Energien zu nutzen, sind sehr groß", betonte Gönner. Das Land schreibe seit Jahresbeginn beim Austausch einer Heizungsanlage in einem Wohngebäude den Umstieg auf erneuerbare Energien vor. Mindestens zehn Prozent der für Heizung und Warmwasserbereitung benötigten Wärmeenergie muss danach aus Ökoenergien erzeugt werden. Alternativ könne auch die Wärmedämmung an Fassade oder Dach verbessert werden.

Durch bessere Wärmedämmung 50 Prozent Energie einsparen

So können den Angaben zufolge bei älteren Gebäuden durch eine verbesserte Wärmedämmung teilweise mehr als 50 Prozent der Heizenergie eingespart und damit der CO2-Ausstoß gesenkt werden. 2009 wurden rund 2000 Maßnahmen gefördert. Dabei wurde der jährliche CO2-Ausstoß um 78 Prozent oder rund 5812 Tonnen gesenkt. Um eine vergleichbare Einsparung über einen Zeitraum von zehn Jahren zu erreichen, müsste man laut Ministerium zusätzlichen Wald in der Fläche der Insel Mainau anpflanzen.