Globale Energiewende

Erneuerbare Energien sollen weltweit stärker ausgebaut werden

Staatssekretärin Margareta Wolf betonte bei einem von der OECD organisierten Treffen in Paris, dass es nun darauf ankomme, gemeinsam die Markteinführung der erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Hierfür seien faire Bedingungen für den Zugang zum Markt nötig.

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Berlin (red) - Margareta Wolf, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hat für eine verstärkte internationale Zusammenarbeit beim Ausbau der erneuerbaren Energien geworben. Bei einem von der OECD organisierten Treffen in Paris erklärte sie: "Die Bonner Konferenz hat ein gemeinsames Zeichen für eine globale Energiewende gesetzt. Auf diesem Weg müssen wir konsequent vorangehen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien schützt das Klima und bietet reale Entwicklungschancen, um Armut weltweit bekämpfen zu können."

Auf der Bonner Konferenz "renewables2004" im Juni dieses Jahres hatten die Delegierten neue internationale Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Energien festgelegt. Demnach sollen bis 2015 eine Milliarde Menschen mit Energie aus Sonne, Wind, Wasserkraft, Biomasse und Geothermie versorgt werden. Es wurde ein Aktionsprogramm mit fast 200 konkreten Maßnahmen beschlossen.

Wolf betonte vor Teilnehmern aus der ganzen Welt, dass es nun darauf ankomme, gemeinsam die Markteinführung der erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Hierfür seien faire Bedingungen für den Zugang zum Markt nötig. Durch Forschungsanstrengungen und Fertigung in Großserie könnten die Kosten für die Produktion von Energie aus erneuerbaren Quellen gesenkt werden. So sei es in den letzten zehn Jahren gelungen, zum Beispiel die Kosten für Photovoltaik-Anlagen zu halbieren, hob Wolf hervor.