Auschreibung in Kürze

Erneuerbare Energien: Forschungskooperation mit Israel wird fortgesetzt

Die Kooperation umfasst gemeinsame Projekte deutscher und israelischer Forschungsinstitute und Hochschulen zum Thema erneuerbare Energien. Auch Institute anderer Länder des Nahen Ostens können an den Kooperationsprojekten teilnehmen, berichtet das Bundesumweltministerium.

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Berlin (red) - Das Bundesumweltministerium und das israelische Wissenschaftsministerium setzen ihre Forschungskooperation zu erneuerbaren Energien fort. Dies haben Staatssekretär Rainer Baake und Generaldirektorin Tali Rosenmund in einem Briefwechsel vereinbart. Die erste Ausschreibung soll in Kürze im Bundesanzeiger und im Internet veröffentlicht werden.

Gefördert werden gemeinsame Projekte deutscher und israelischer Forschungsinstitute und Hochschulen über Sonnenergie, Windenergie, Geothermie und Wasserkraft. Gemeinsame Anträge deutscher und israelischer Kooperationspartner können bis zum 31. Juli 2005 beim Projektträger Jülich eingereicht werden, berichtet das Bundesministerium für Umwelt.

Neu sei unter anderem, dass künftig auch Forschungsinstitute aus anderen Ländern des Nahen Ostens an Kooperationsprojekten teilnehmen können. Dies umfasse auch palästinensische Institute. Die Kooperation bei den erneuerbaren Energien ist Teil einer seit 1973 zwischen Israel und Deutschland bestehenden Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit auf wissenschaftlich-technischem Gebiet.