renewables2004

Erneuerbare Energien: BMU legt Auswertung des Aktionsprogramms vor

Das Umweltministerium hat in dieser Woche die Auswertung des bei der Konferenz renewables2004 vereinbarten Aktionsprogramms vorgelegt. Wenn alle Länder umsetzen, was sie sich darin vorgenommen haben, verringern sich die globalen Kohlendioxid-Emissionen bis 2015 um 1,2 Milliarden Tonnen.

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Berlin (red) - Durch den Ausbau erneuerbarer Energien verringern sich im Jahr 2015 die globalen Kohlendioxid-Emissionen um 1,2 Milliarden Tonnen - mehr als der gesamte Kohlendioxidausstoß Deutschlands im Jahr 1990. Dies ist das Ergebnis der Auswertung des internationalen Aktionsprogramms, das im Juni letzten Jahres auf der Internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien (renewables2004) beschlossen wurde.

Im Rahmen des internationalen Aktionsprogramms hätten Regierungen, internationale Organisationen, Finanzierungsinstitutionen, Unternehmen, Verbände und viele andere ihre Bereitschaft untermauert, erneuerbare Energien in den nächsten Jahren zu fördern und die dringend notwendige Energiewende voranzutreiben, teilte das Umweltministerium in dieser Woche mit. Die unterschiedlichen Beiträge reichten von konkreten Ausbauzielen über die Gestaltung von Rahmenbedingungen bis zur Intensivierung von Forschung und Entwicklung.

In der nun vorliegenden Analyse, werden die knapp 200 Aktionen des Programms ausgewertet. Mehr als 100 der Beiträge seien durch einzelne Regierungen eingereicht worden, fast 30 Staaten der Welt hätten konkrete Ausbauziele benannt, heißt es aus dem Umweltministerium weiter. Die im Hinblick auf die Verminderung des Kohlendioxidausstoßes wirksamste Einzelaktion sei die Ankündigung Chinas, bis zum Jahr 2010 ein Zehntel seines Strombedarfs mit Sonnen-, Wind- und kleineren Wasserkraftwerken zu erzeugen.

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