120 000 Stellen

Erneuerbare Energien bleiben Jobmotor

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium, Margareta Wolf, wies in dieser Woche erneut auf die erneuerbaren Energien als Jobmotor und als Chance auch für die neuen Bundesländer hin. Vorteil: Sie basierten auf Innovation, Versorgungssicherheit und ökologischer Verträglichkeit.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Auf die positiven Beschäftigungseffekte des forcierten Ausbaus erneuerbarer Energien in Deutschland hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Margareta Wolf, jetzt erneut hingewiesen. "Rund um Windkraft, Solarenergie, Biomasse-Nutzung und Wasserkraft entstehen in Deutschland jährlich Tausende neuer Jobs", erläuterte sie in dieser Woche auf der Branchenfachtagung Windkraft der IG Metall in Magdeburg. Die Zahl der Arbeitsplätze im gesamten Bereich der regenerativen Energieerzeugung bezifferte sie auf 120 000.

Allen Unkenrufen zum Trotz sei inzwischen unbestreitbar, dass die junge und rasch wachsende Branche der erneuerbaren Energien zunehmend als Jobmotor wirke, so Wolf. Bereits 2002 seien in der Windkraft mehr als 50 000 Menschen beschäftigt gewesen, im Bereich der Biomasse knapp 30 000. Wolf betonte, dass dies besondere Chancen auch für die neuen Bundesländer schaffe. Der Aufschwung gerade der Windanlagen-Fertigung hätte zu Wirtschaftsimpulsen und Beschäftigungseffekten geführt - in den vergangenen Jahren allein im Raum Magdeburg zu 5000 direkten und indirekten neuen Arbeitsplätzen.

Mit den erneuerbaren Energien würden vielfältige und neue Arbeitsbereiche entstehen, führte Wolf aus. Nicht nur für Solartechniker und Stahlbauer, sondern auch für viele indirekt Beschäftigte in Zulieferbetrieben, in der Handelsvermittlung, in der Werbung, in Planungsbüros, bei Finanzdienstleistungen und der Forschung und Entwicklung. Staatssekretärin Wolf: "Gegenüber den Arbeitsplätzen in der fossil-nuklearen Energieversorgung haben diese Erwerbszweige den großen Vorteil, dass sie auf Innovation, Versorgungssicherheit und ökologischer Verträglichkeit basieren - und dass sie langfristig und nachhaltig Umwelt und Klima vor schädlichen Emissionen und Risiken entlasten."