Forschungsprogramm ausbauen

Erdwärme: Baden-Württemberg zieht positive Zwischenbilanz

Baden-Würrtembergs Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) zieht eine positive Zwischenbilanz bei der Nutzung der oberflächennahen Erdwärme. Es sei eine "erfreuliche Entwicklung", dass in immer mehr Haushalten der Wärmebedarf über Erdwärmesonden gedeckt werde, so die Ministerin.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Stuttgart (red) - Über die Sonden wird die unter der Erdoberfläche vorkommende Wärme für die Heizung und Warmwasserbereitung von Gebäuden nutzbar gemacht. Nach einer noch vorläufigen Auswertung sei die Zahl der Erdwärmesonden im Land im vergangenen Jahr um über 30 Prozent auf knapp 10.000 gestiegen.

Bei der Vorstellung der neuen Zahlen gab Gönner gleichzeitig grünes Licht für die Neuausschreibung des Forschungsprogramms "Herausforderung Erdwärme", womit die Techniken zur Nutzung der oberflächennahen Erdwärme noch weiter optimiert werden sollen. "Die Potenziale sind bei Weitem noch nicht ausgeschöpft", betont die Ministerin. Daher gelte es, die Wirtschaftlichkeit der Anlagen weiter zu verbessern sowie etwaige Risiken der Erdwärmenutzung für Boden und Grundwasser weiter zu minimieren.