Statistik

Erdgasimporte: Januar bis November 2003

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte zwischen Januar und November 2003 mit 2.852.514 Terajoule um 3,9 Prozent über der entsprechenden Menge des Vorjahres (2.744.488 TJ). Der Einfuhrpreis stieg seit Januar um durchschnittlich 6,3 Prozent gegenüber dem Jahr 2002.

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Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Berichtszeitraum mit 2.852.514 Terajoule (TJ) um 3,9 Prozent über der entsprechenden Menge des Vorjahres (2.744.488 TJ).

In der BAFA-Erhebung werden die Einfuhren aus Norwegen ohne Zugänge an Mengen, die später in andere Länder verbracht werden, ermittelt. Der Wert der Zugänge aus Norwegen für den Inlandsverbrauch wird beginnend mit Meldemonat Oktober 2002 ermittelt, indem der Durchschnittspreis der Gesamtzugänge aus Norwegen mit der für den Verbrauch in der Bundesrepublik bestimmten Menge multipliziert wird. Demnach ergibt sich als Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten im Berichtszeitraum 9,772 Milliarden Euro (Vorjahr 8,846 Milliarden Euro).

Der so ermittelte Grenzübergangspreis pro TJ Erdgas lag im November 2003 mit 3.265,72 Euro um 1,7 Prozent unter dem Preis im November 2002 (3.321,16 Euro).

Somit ist der durchschnittliche Einfuhrpreis seit Januar im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum um 6,3 Prozent von 3.223,32 Euro auf 3.425,70 Euro pro TJ Erdgas gestiegen.

Der Grenzübergangspreis zeigt den Wert einer Ware an der deutschen Grenze. Nicht enthalten sind z.B. die deutsche Erdgassteuer und die Erwerbsteuer bei Lieferungen aus EU-Ländern bzw. die Einfuhrumsatzsteuer bei Zugängen aus Drittländern. Die Entwicklung des Erdgaseinfuhrpreises folgt in der Regel mit einer gewissen Zeitverzögerung den Preisen für Mineralöl.