Statistik

Erdgasimporte im Juli

Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im Juli 2006 mit 226.149 Terajoule um 11,1 Prozent unter der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (254.271 Terajoule). Im Jahresvergleich stieg der Preis um 33,4 Prozent.

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Eschborn (red) - Dabei kostete das Terajoule Erdgas mit 5.969,18 Euro (etwa 2,15 Cent pro Kilowattstunde) um 0,8 Prozent mehr als im Juni 2006 (5.919,09 Euro). Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 33,4 Prozent gestiegen.

Zwischen August 2005 und Juli 2006 lagen die Erdgasimporte mit 3.599.354 Terajoule um 4,8 Prozent über der entsprechenden Menge der Referenzperiode August 2004 bis Juli 2005. Die drei wichtigsten Lieferländer waren im aktuellen Berichtszeitraum die Russische Föderation (1.508.919 Terajoule), Norwegen (1.094.174 Terajoule) und Niederlande (846.905 Terajoule).

Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug zwischen August 2005 und Juli 2006 knapp 19,838 Milliarden Euro - im Vergleich zu 13,269 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Grenzübergangspreis stieg im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 42,7 Prozent von 3.863,38 Euro auf 5.511,46 Euro pro Terajoule.