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"Auto der Zukunft"Auf der Automobil International in Leipzig werden zwischen dem 2. und dem 10. Juni unter anderem verschiedene neue Erdgasautos gezeigt. Darunter wird der Erdgaspassat TSI EcoFuel von Volkswagen zu sehen sein, der kürzlich vom ADAC als Auto der Zukunft ausgezeichnet wurde. Er soll nur halb so viel Tankkosten verursachen wie ein Benziner.
Berlin (red) – Da Benzin- und Dieselpreise auch weiterhin steigen, denken viele Autofahrer über mögliche kostengünstigere und umweltschonendere Alternativen nach. Vor diesem Hintergrund zeichnete der ADAC vor Kurzem den Volkswagen Passat TSI EcoFuel als "Auto der Zukunft" aus. Es wird damit geworben, dass das Modell bei einem Verbrauch von 4,3 kg Erdgas Tankkosten von unter fünf Euro auf 100 Kilometer verursacht und sich der Tankpreis im Gegensatz zum Benziner damit etwa halbiert.
(Foto / Abb.: Witt Gasetechnik)
Erdgas als Kraftstoff kostet im Schnitt 50 Prozent weniger als Benzin und rund ein Drittel weniger als Diesel. Einer Vollkostenrechnung von erdgas mobil zufolge können Vielfahrer mit einem VW Passat TSI EcoFuel über eine Haltedauer von vier Jahren bis zu 8.000 Euro gegenüber dem vergleichbaren Benziner sparen; gegenüber einem Diesel seien es rund 3.000 Euro. (Der Berechnung wurden Daten von ARAL und ADAC zugrunde gelegt.) Auf der AMI werden zwei Modelle des Erdgas-Passats ausgestellt sein, die man auch probeweise fahren kann.
Neben dem Passat können auch ein VW Touran TSI EcoFuel, ein VW Caddy EcoFuel, ein Mercedes-Benz E 200 NGT und der neue Opel Zafira Tourer mit Erdgasantrieb getestet werden. Auch ein Schnittmodell des künftigen Audi A3 TCNG wird präsentiert. Dieser basiert auf dem "Modularen Querbaukasten" (MQB), den der Volkswagenkonzern unter anderem für den neuen Golf nutzt und für welchen ein sparsamer Erdgasmotor entwickelt wurde. Neben den neuen Erdgasmodellen wird auch ein Erdgas-Scirocco gezeigt, der mit reinem Bio-Erdgas nahezu CO2-neutral beim Volkswagen Scirocco R-Cup unterwegs ist.
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Die häufige Berichterstattung darüber scheint nun auch bei den Konzernen angekommen zu sein: Der Preisvorteil für Autofahrer, die am Montag tanken, ist im ersten Quartal dieses Jahres nach Presseangaben deutlich gesunken. Bei E10 gab es demnach nur 1,5 Cent Unterschied zum Freitag als bislang teuerstem Tag.
Die derzeit hohen Energiepreise, vor allem auch an den Tankstellen, machen den Verbrauchern Angst vor einer steigenden Inflation. Die Deutschen sähen ihre Kaufkraft geschmälert, dies führe zu einer sinkenden Kauflaune, teilte das Marktforschungsinstitut GfK am Freitag mit.
Die Verkehrsminister der Länder verlangen von der Bundesregierung gesetzliche Schritte gegen den Anstieg der Spritpreise. Während Bundesverkehrsminister Ramsauer beim Kampf gegen die hohen Spritpreise beinahe jedes Mittel recht ist, will Bundeswirtschaftsminister Rösler den Mineralölkonzernen eine Meldepflicht auferlegen.
Angesichts der rasant gestiegenen Benzinpreise sollten sich Osterurlauber, die ins Ausland reisen, vor Antritt der Fahrt über die Kraftstoffpreise im Reiseland informieren. Die Preise variieren nämlich erheblich. Sinnvoll kann es auch sein, im Transitland den Tank zu füllen. Wir nennen die Preise der wichtigsten Reiseländer in Europa!
Die Reichweite einer Diesel-Tankfüllung im Wert von 50 Euro hat sich in den vergangenen 20 Jahren wegen steigender Spritpreise mehr als halbiert. Das hat der ADAC ausgerechnet. Der Dieselpreis stieg laut dem Bericht in den letzten 20 Jahren um sage und schreibe 174 Prozent.Strompreise vergleichen
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