Statistik

Erdgas: Deutschland importiert weniger, zahlt mehr

Im September dieses Jahres hat Deutschland knapp 221 000 Terajoule Erdgas importiert, das war 4,5 Prozent weniger als im September 2004. Dafür lag der Preis um fast 43 Prozent über dem des Vorjahresmonats, so dass sich Deutschlands Gesamterdgasrechnung auch erheblich erhöhte.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Eschborn (red) - Nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lagen die deutschen Erdgasimporte im September dieses Jahres mit 220 847 Terajoule um 4,5 Prozent unter der entsprechenden Menge des Vorjahresmonats (231 171 Terajoule).

Der Grenzübergangspreis pro Terajoule stieg gleichzeitig im Vergleich zum August 2005 um 1,9 Prozent auf 4525,18 Euro. Das entspricht etwa 1,63 Cent pro Kilowattstunde. Im Vergleich zum September 2004 lag der Grenzübergangspreis pro Terajoule Erdgas um 42,7 Prozent höher.

Damit lagen im Zeitraum Oktober 2004 bis September 2005 die Erdgasimporte mit 3.452.643 Terajoule um 5,4 Prozent über der entsprechenden Menge der Referenzperiode Oktober 2003 bis September 2004. Der Wert der Erdgaszugänge aus russischen, niederländischen, norwegischen, dänischen und britischen Fördergebieten betrug im aktuellen Zeitraum 13,898 Milliarden Euro im Vergleich zu 10,391 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Der durchschnittliche Grenzübergangspreis stieg im betrachteten zwölfmonatigen Zeitraum im Vergleich zur Referenzperiode um 26,9 Prozent von 3172,72 Euro auf 4025,33 Euro pro Terajoule Erdgas gestiegen.