Strom-News
HochspannungsnetzE.ON steht offenbar kurz vor dem Verkauf seines Stromnetzes. Die Öffentlichkeit werde über den Verkauf des rund 10.000 Kilometer langen Hochspannungsnetzes voraussichtlich nächste Woche informiert, wie die "Financial Times Deutschland" aus mit den Vorgängen vertrauten Kreisen zitiert.
Hamburg (ddp/red) - E.ON erfüllt damit eine Auflage der EU-Kommission einige Monate vor Ablauf der zweijährigen Frist. Für die Zusage, das Hochspannungsnetz sowie 4800 Megawatt Kraftwerksleistung zu verkaufen, hatte die Brüsseler Wettbewerbsbehörde im Sommer 2008 ein Verfahren gegen den Konzern eingestellt.
Als Käufer des Netzes kommt ein Konsortium aus Töchtern von Deutscher Bank und Goldman Sachs infrage, das sich auch mit der deutschen Tochter des schwedischen Konzerns Vattenfall bereits grundsätzlich über den Erwerb des 9700 Kilometer langen Stromtransportnetzes von Vattenfall für rund 500 Millionen Euro geeinigt habe. Der Aufsichtsrat habe nach Zugeständnissen an die Arbeitnehmerseite das Geschäft am Montag abgenickt, hieß es. Sprecher beider Unternehmen wollten sich gegenüber der Zeitung nicht äußern. Auch aus Vattenfall-Kreisen war letzte Woche zu hören, dass der Stromnetz-Verkauf kurz bevor stehe.
Die größten Transportnetzbetreiber RWE und EnBW hatten dagegen erklärt, an ihren Netzen festhalten zu wollen. Die Gründung einer einheitlichen Deutschen Netz AG, wie die Bundesregierung sie anstrebt, könnte damit nur gegen den Willen der beiden Konzerne durchgesetzt werden.
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Gasanbieter dürfen Erhöhungen ihrer Gaspreise nicht allgemein mit der "Preisentwicklung auf dem Wärmemarkt" begründen. Gegen derart ungerechtfertigte Gaspreiserhöhungen des Energieversorgers E.ON Hanse setzten sich am Dienstag 52 Gaskunden mit einer Sammelklage vor dem Hamburger Landgericht durch.
US-Präsident Barack Obama hat am Dienstag das bislang umfangreichste Projekt zur Modernisierung des Stromnetzes in den USA vorgestellt. Mit Investitionen von umgerechnet 2,3 Milliarden Euro soll ein intelligentes Netz gebaut werden. Zudem soll es Strom aus erneuerbaren Energien über weite Entfernungen transportiert werden können.
Vattenfall hat die Verhandlungen über den Verkauf des deutschen Höchstspannungsnetzes an ein Bankenkonsortium größtenteils abgeschlossen. Die Vertragsunterzeichnung könnte jedoch noch bis 2010 auf sich warten lassen, da die Banken noch die Gegenfinanzierung des Investitionsbedarfs sicherstellen müssten, hieß es.
Der Enerigekonzern E.ON hat den Verkauf seiner Stadtwerke-Töchter Thüga, die an rund 90 Stadtwerken beteiligt ist, besiegelt. Käufer ist ein Zusammenschluss mehrerer Stadtwerke. Der Milliarden-Deal ist ein Höhepunkt des Trends, dass kommunale Unternehmen die Strom- und Gasversorgung wieder selbst in die Hand nehmen wollen.
E.ON will gemeinsam mit einem Partnerfirmen Projekte zur Minderung klimaschädlicher Treibhausgase in Südostasien starten. Damit kann der Energiekonzern seine Emissionen in Europa ausgleichen, für die der Konzern im Rahmen des Kyoto-Protokolls verpflichtet ist.Strompreise vergleichen
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