Strom-News
ZügigE.ON kommt mit der Trennung von Firmenteilen schneller voran als geplant. Der Verkauf des Hochspannungsnetzes dürfte nach Informationen der "Financial Times Deutschland" noch in diesem Monat perfekt sein.
Hamburg (ddp/red) - "Wir erwarten die behördlichen Genehmigungen bis Ende Januar. Die Übernahme erfolgt voraussichtlich rückwirkend zum Jahresbeginn", sagte eine Sprecherin des niederländischen Netzbetreibers Tennet. Das Unternehmen kauft das knapp 11.000 Kilometer lange E.on-Netz für rund eine Milliarde Euro. Ein E.ON-Sprecher wollte das nicht kommentieren. Der deutsche Konzern hatte den Abschluss der Transaktion bis Ende des ersten Quartals 2010 in Aussicht gestellt.
Die EU-Kommission hatte auf eine Trennung E.ONs vom Hochspannungsnetz gepocht, um den Wettbewerb bei Strom zu fördern. Außerdem verpflichtete sich E.ON, Kraftwerkleistung in Deutschland an die Konkurrenz abzugeben. Der Düsseldorfer Konzern vermied damit Sanktionen der Brüsseler Wettbewerbsbehörde.
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Mit einem Milliardenprojekt wollen neun europäische Länder den Ausbau erneuerbarer Energien forcieren. Mehrere Nordsee-Anrainer, darunter Deutschland, wollen ihre Ökostromprojekte bündeln und dafür ein gemeinsames Hightech-Stromnetz schaffen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.
Mit der Streichung einer Gesetzes-Bestimmung soll der umstrittene Bau des E.ON-Kohlekraftwerks im nordrhein-westfälischen Datteln doch noch ermöglicht werden. Gestrichen wurde der sogenannte Klimaschutz-Paragraf, der "einheimische und regenerierbare Energieträger" bei der Stromerzeugung bisher bevorzugte.
E.ON Ruhrgas hat sich mit der EU-Kommission in einem Wettbewerbsverfahren geeinigt. E.ON werde die bei der eigenen Gastransportgesellschaft langfristig gebuchten Kapazitäten reduzieren, die somit anderen Gasanbietern offen stehen. Die Brüsseler Behörde werde die Ermittlungen im Gegenzug einstellen.
Der deutsche Energiekonzern E.ON beteiligt sich sich einem Pressebericht zufolge am Bau eines neuen Atomkraftwerks mit Europäischem Druckwasserreaktor (EPR) in Frankreich. E.ON werde mit acht Prozent bei dem Projekt im nordwestfranzösischen Penly einsteigen, berichtete die Pariser Zeitung "Le Figaro" am Montag.
Zahlreiche Strom- und Gasanbieter haben zum Jahreswechsel Preiserhöhungen angekündigt. E.ON will jedoch eigenen Angaben zufolge weder seine Strompreise noch seine Gaspreise zum Jahreswechsel erhöhen. Strompreise vergleichen
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