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GenehmigungDer Düsseldorfer Energiekonzern E.ON hat von der Europäischen Kommission grünes Licht für den geplanten Verkauf seines deutschen Stromübertragungsnetzes an den niederländischen Netzbetreiber TenneT erhalten. Kartellrechtliche Hindernisse sehe man nicht.
Brüssel/Düsseldorf (ddp/red) - Wie die Kommission am Freitag mitteilte, würden die Wettbewerbsbedingungen auf den relevanten Märkten der EU von der Übernahme nicht beeinträchtigt.
Die E.ON-Tochter Transpower Stromübertragungs GmbH (TPS) sei einer von vier Übertragungsnetzbetreibern in Deutschland, während TenneT der einzige Netzbetreiber in den Niederlanden sei. TenneT sei jedoch vollständig entflochten und habe folglich kein Interesse daran, Kapazitäten zum Vorteil bestimmter Marktteilnehmer zuzuteilen, hieß es in der Mitteilung der Kommission.
E.ON erfüllt mit dem Verkauf kartellrechtliche Vorgaben der Kommission. Der größte deutsche Energiekonzern hatte sich 2008 mit der EU-Behörde auf einen Verkauf des Übertragungsnetzes verständigt, um die Einstellung eines Kartellverfahrens zu erreichen.
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