Bilanz

enviaM zieht positive Bilanz des Geschäftsjahres 2002

Der größte ostdeutsche Energieversorger enviaM hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von 87,8 Millionen Euro erzielt. Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens werden der Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende je Aktie in Höhe von 0,35 Euro auszuschütten.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, hat das erste Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen. "Unter schwierigen gesamtwirtschaftlichen und wettbewerblichen Rahmenbedingungen ist es uns gelungen, ein gutes Geschäftsergebnis auszuweisen", bilanzierte der enviaM-Vorstandsvorsitzende Prof. Karl-Heinz Klawunn gestern in Chemnitz. enviaM erzielte einen Jahresüberschuss in Höhe von 87,8 Millionen Euro (Rumpfgeschäftsjahr 2001: 68,9 Millionen Euro). Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens werden der Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende je Aktie in Höhe von 0,35 Euro auszuschütten.

Die Umsatzerlöse betrugen bereinigt um die Stromsteuer 1766 Millionen Euro und bewegten sich damit auf Vorjahresniveau. Die nutzbare Stromabgabe an die Kunden belief sich auf fast 20 900 Gigawattstunden. 9,8 Prozent des abgegebenen Stroms stammten aus erneuerbaren Energien. enviaM liegt damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 5,4 Prozent. Die Windkraft wies wie in den Vorjahren die höchsten Zuwachsraten auf. "Mit den eingeleiteten strategie- und wertorientierten Maßnahmen verfügt enviaM über eine gute Basis zur weiteren Stärkung der Ertrags- und Finanzkraft. Wir rechnen deshalb auch im kommenden Geschäftsjahr mit einer positiven Geschäftsentwicklung", so Prof. Karl-Heinz Klawunn weiter.

enviaM ist im August 2002 aus der Fusion der envia Energie Sachsen Brandenburg AG (Chemnitz) und der Mitteldeutsche Energieversorgung Aktiengesellschaft (MEAG), Halle, hervorgegangen.

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