Neubau und Sanierung

enviaM investiert in sichere Stromversorgung

Der Chemnitzer Energieversorger envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) will in diesem Jahr 164 Millionen Euro für die Erneuerung seiner Anlagen und Netze aufwenden. Schwerpunkte sind Neubau oder Sanierung verschiedener Umspannwerke im Versorgungsgebiet.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Chemnitz (ddp-lsc/sm) - Mit Investitionen von 164 Millionen Euro will die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) in diesem Jahr die Sicherheit bei der Stromversorgung erhöhen. Schwerpunkte dabei sind der Neubau beziehungsweise die Sanierung von Umspannwerken in Herlasgrün (Vogtland), Neuendorf (Landkreis Spree-Neiße) und Meuselwitz (Thüringen), wie das Unternehmen in Chemnitz mitteilte. Außerdem sei die Erweiterung des Umspannwerkes Thale im Harz geplant.

Seit 1990 hat enviaM eigenen Angaben zufolge 4,1 Milliarden Euro in die Erneuerung von Anlagen und Netzen investiert. Dennoch bestehe noch erheblicher Nachholbedarf bei der Modernisierung der aus DDR-Zeiten stammenden Einrichtungen. Darüber hinaus müssten die Netze für die stetig steigende Einspeisung erneuerbarer Energien, vor allem aus Windkraft, tauglich gemacht werden.

Der Erneuerungsgrad des Netzes liegt laut enviaM bei 57 Prozent. Die Zahl der Störungen sei um ebenfalls 57 Prozent zurückgegangen. Der durchschnittliche Stromausfall im Versorgungsgebiet betrage 45 Minuten pro Kunde und Jahr, der Bundesdurchschnitt liege bei 28 Minuten. Insgesamt verfügt das Unternehmen in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen über ein Stromnetz von mehr als 76 300 Kilometern.