Anteilsübernahme

enviaM expandiert weiter

RWE-Tochter enviaM hat die Anteile an zwei sächsischen Stromversorgern aufgestockt und sich an den Stadtwerken Herzberg mehrheitlich beteiligt. Wie enviaM-Pressesprecher Stefan Buscher gegenüber dem strom magazin erklärte, dienen die strategischen Beteiligungen vorallem der Marktsicherung im Netzgebiet.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Der sächsische Energieversorger enviaM hat in den vergangenen Tagen Anteile an verschiedenen Stadtwerken im Netzgebiet übernommen. Die Anteile an den Stadtwerken in Halle (16,72 Prozent) und Bernburg (22,5 Prozent) hat der enviaM-Mutterkonzern RWE abgegeben, die Mehrheitsbeteiligung an den Stadtwerken Herzberg (94,9 Prozent) wurde von der Kommune übernommen.

Laut enviaM-Sprecher Stefan Buscher dienen die jetzt bekannt gewordenen strategischen Übernahmen - ebenso wie die Mehrheitsbeteiligungen an den Stadtwerken Crimmitschau und den Stadtwerken Stollberg - der Marktsicherung im Netzgebiet. Künftig hält enviaM 36,72 Prozent an den Stadtwerken Halle und 45 Prozent an den Stadtwerken Bernburg. Die verbleibenden 5,1 Prozent an den Stadtwerken Herzberg verbleiben bei der Stadt.

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