Gesellschaftliche Verantwortung

enviaM: 70 000 Euro für "energiegeladene" Orte

Die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) stellt in diesem Jahr erneut 70 000 Euro für gemeinnützige Projekte bereit. Wie im Vorjahr wird der enviaM-Truck unter dem Motto "Mit Energie Gutes tun" von Juni bis Oktober durch 24 Städte des Netzgebietes in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen touren.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Chemnitz (red) - "Als sechstgrößtes Unternehmen in den neuen Bundesländern haben wir nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung für Ostdeutschland. Mit der Unterstützung gemeinnütziger Projekte wollen wir den Menschen zeigen, dass wir als regionaler Energiedienstleister mehr tun, als Energie zu liefern", erläuterte Dr. Wolfgang Ahlemeyer, enviaM-Vorstand Marketing/Vertrieb und Energiebeschaffung die Initiative seines Unternehmens.

Um an die finanzielle Förderung zu kommen, müssen die Kommunen in einem Städtewettbewerb gegeneinander antreten. Sie sind dabei auf die Unterstützung der Bürger angewiesen. Die Einwohner sind aufgerufen, für einen guten Zweck ein wenig Energie aufzubringen. Auf zwei Trimmrädern gilt es, möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Der Erstplatzierte wird mit 40 000 Euro, der Zweitplatzierte mit 20 000 Euro und der Drittplatzierte mit 10 000 Euro belohnt.

Welches gemeinnützige Projekt dann unterstützt wird, entscheiden die Bürger am Tag des Wettbewerbs per Stimmzettel. Jede Kommune konnte maximal fünf Projekte für den Städtewettbewerb vorschlagen. An Ideen herrscht kein Mangel. Der Bogen spannt sich vom Bau von Kinderspielplätzen über die Sanierung von Jugendzentren, den Erhalt von kulturellen Begegnungsstätten und den Aufbau eines Gesundheitszentrums bis hin zur Unterstützung von Initiativen für soziale Härtefälle.

Am Städtewettbewerb 2005 nehmen in Brandenburg die Kommunen Calau, Falkenberg, Lübben, Luckau und Peitz teil. In Sachsen sind es Aue, Auerbach, Frankenberg, Hohenstein-Ernstthal, Grimma, Limbach-Oberfrohna, Markkleeberg, Mittweida, Plauen, Taucha und Wurzen. In Sachsen-Anhalt sind Bitterfeld, Jessen, Köthen, Roßlau und Thale dabei. Und in Thüringen machen Artern, Meuselwitz und Schmölln mit. Den Auftakt macht am 18. Juni 2005 das Spitzenfest in Plauen im Vogtland. Den Schlusspunkt setzt am 3. Oktober 2005 der Jahrmarkt in Hohenstein-Ernstthal im Chemnitzer Land.