Erfolgreicher Weg

envia bleibt Marktführer in Ostdeutschland

Trotz verstärktem Wettbewerbsdruck hat sich die envia Energie Sachsen Brandenburg AG als Marktführer in Ostdeutschland behauptet. Mit einem Jahresüberschuss von 55,4 Millionen Euro schlagen Aufsichtsrat und Vorstand eine Dividende von 28 Cent pro Aktie vor. Auch das Fusionsvorhaben mit der MEAG mache Fortschritte.

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Die envia Energie Sachsen Brandenburg AG (Chemnitz) hat für das Rumpfgeschäftsjahr 2001 eine positive Bilanz gezogen: "Wir haben unsere wertorientierte Wachstums- und Innovationsstrategie als Multi-Utility-Dienstleister in den neuen Bundesländern erfolgreich fortgesetzt", beurteilte envia-Vorstandssprecher Karl-Heinz Klawunn die aktuelle Situation heute in Chemnitz. envia habe sich trotz des verschärften Wettbewerbsdrucks als Marktführer in Ostdeutschland behauptet und den Unternehmenswert weiter gesteigert.

Der Jahresüberschuss beträgt 55,4 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2000/2001: 86,2 Millionen Euro). Die Umsatzerlöse beliefen sich bereinigt um die Stromsteuer auf 566 Millionen Euro. Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens werden der Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende je Aktie in Höhe von 0,28 Euro auszuschütten. 65 Prozent des Aktienkapitals der envia werden von der RWE Plus AG (Essen), 35 Prozent von sächsischen und brandenburgischen Städten und Gemeinden gehalten.

Gleichzeitig teilte das Unternehmen mit, dass die Verhandlungen zwischen der envia Energie Sachsen Brandenburg AG und der Mitteldeutschen Energieversorgung AG (MEAG), Halle, Fortschritte machen. Die Vorstände der Gesellschaften entwickeln derzeit ein umfassendes Unternehmenskonzept für eine mögliche Zusammenführung beider Unternehmen. Es soll Mitte April in den jeweiligen Aufsichtsratssitzungen vorgestellt werden. Zielstellung ist, Mitte Juni dieses Jahres auf außerordentlichen Hauptversammlungen eine Akzeptanz für das Konzept zu erhalten.