Durchschnittlich 13 Prozent

Englische Studie: Strompreise steigen durch Klimaschutzbemühungen

Weil zum Erreichen der gesetzten europäischen Emissionsziele Investitionen in Höhe von 90 Milliarden Euro nötig sind, werden die Strompreise bis 2005 durchschnittlich um 13 Prozent steigen. Dies geht aus einer neuen Studie der Londoner Unternehmensberatung ICF Consulting hervor.

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Die Londoner Unternehmensberatung ICF Consulting geht in einer neuen Studie von einer durchschnittlichen 13-prozentigen Strompreissteigerung in den Jahren 2002 bis 2005 aus. Grund: Notwendige Investitionen zur Verringerung des Kohlendioxidausstoßes im Rahmen der Zugeständnisse (Kyoto-Protokoll) an die Europäische Union.

"Das Erreichen der Emissionsziele macht eine massive Investition in Anlagen zur Erzeugung von Strom aus regenerativen Energien und zur Steigerung der Effizienz derzeitiger Kraftwerke nötig", erklärt ICF-Präsident Simon Allen. Der Studie zufolge müssen bis 2012 90 000 Megawatt Kraftwerksleistung auf Basis erneuerbarer Energien und 48 000 Megawatt Kraftwerksleistung auf Gasbasis bereitgestellt werden. Dafür wären 90 Milliarden Euro zu investieren. Für die Mitgliedsländer Deutschland, Großbritannien und Frankreich gehen die Analysten sogar von einem überdurchschnittlichen Preisanstieg aus.

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