Innovation

Enertrag stellt Flughindernisfeuer vor

Die Enertrag Windfeld Systemtechnik stellt auf der WindEnergy 2002 in Hamburg eine Neuentwicklung zur Flugsicherung von Windenergieanlagen vor. Das neue Hindernisfeuer EST10 aus dem Hause Enertrag ersetzet die herkömmlichen Gefahrfeuer und muss nur noch mit einem Bruchteil der bisher üblichen Lichtstärken ausgestattet sein.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Bestmögliche Flugsicherung, hohe Anwohnerakzeptanz und deutlich geringere Betriebs- und Wartungskosten – dafür steht die hauseigene Neuentwicklung, die die Enertrag Windfeld Systemtechnik auf der WindEnergy 2002 in Hamburg erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorstellen wird.

Windenergieanlagen müssen bislang aus Gründen der Flugsicherheit mit Gefahrfeuern ausgestattet sein, die von den Anwohnern häufig als störend empfunden werden. Das extrem helle Gefahrfeuer ist erforderlich, da das Feuer auf Grund der baulichen Gegebenheiten bislang nicht am höchsten Punkt der Anlage angebracht werden konnte. Das neue Hindernisfeuer EST10 aus dem Hause Enertrag wartet nun mit einer Innovation auf: LED-Feuer in den Rotorblattspitzen ersetzen die herkömmlichen Gefahrfeuer und müssen auf Grund ihrer Anordnung am höchsten Punkt der Anlage nur noch mit einem Bruchteil der bisher üblichen Lichtstärken ausgestattet sein.

Enertrag-Geschäftsführer Werner Diwald sieht die neue Technologie vor allem als Impulsgeber für die gesamte Branche: "Nach der rechtlichen Lage sind Windenergieanlagen mit Rotordurchmessern von über 100 Metern, wie sie künftig zum Einsatz kommen werden, nur mit unserem System vorschriftsmäßig zu befeuern – der Markt verlangt nach dieser Innovation."