Bilanz

Energieversorger EWE verdoppelt seinen Umsatz

Durch die Beteiligung an der Verbundnetz AG Leipzig und dem Ausbau der Anteile an der Bremer swb AG hat das Oldenburger Energieunternehmen EWE seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr von 3,1 auf 6,1 Milliarden Euro fast verdoppelt. Das Konzernergebnis stieg von 86,9 auf 180 Millionen Euro.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Oldenburg (ddp-nrd/sm) - Der Oldenburger Energiedienstleister EWE hat seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr fast verdoppelt. Bedingt durch die neue Beteiligung an der Verbundnetz AG Leipzig und den Erwerb weiterer Anteile an der Bremer swb AG und dem Hannoveraner Telekommunikationsunternehmen htp GmbH stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr von 3,1 auf 6,1 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis stieg von 86,9 auf 180 Millionen Euro, wie EWE am Montag in Oldenburg mitteilte.

Trotz des Wachstumsschubs sei eine weitere Erhöhung des Gaspreises nicht ausgeschlossen, sagte EWE-Vorstandsvorsitzender Werner Brinker. Die anhaltend hohen Ölpreise hätten die Hoffnung auf eine Rückkehr zu "normalen Verhältnissen" zunichte gemacht. Vorerst werde jedoch die weitere Entwicklung abgewartet, betonte Brinker. Falls die Netznutzungsentgelte nicht steigen, solle der Strompreis konstant bleiben.

EWE ist nach eigenen Angaben der fünftgrößte Energieversorger in Deutschland. Das Leistungsspektrum des Konzerns umfasst Strom-, Gas- und Wasserversorgung, Umwelt- und Informationstechnologie sowie Telekommunikation. Das Verbreitungsgebiet reicht von der Ems-Weser-Elbe-Region über Brandenburg bis Rügen. Der Konzern zählt 5200 Mitarbeiter sowie 1,03 Millionen Strom- und 754 000 Gaskunden.