Deklaration

Energieverbraucher fordern mehr Rechte

Gestern traf sich der Bund der Energieverbraucher in Bonn zu seiner diesjährigen Hauptversammlung. Nachdem der bisherige Vereinsvorsitzende Dr. Aribert Peters für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt wurde, verabschiedeten die Mitglieder eine Deklaration, die die Rechte der Verbraucher stärken soll.

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Rheinbreitenbach/Bonn (red) - Der aktive Bund der Energieverbraucher traf sich gestern in Bonn zu einer alljährlichen Hauptversammlung. Dort wurde eine Erklärung zu den Rechten der Energieverbraucher beschlossen und der bisherige Vereinsvorsitzende Dr. Aribert Peters für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt.

In seiner "Deklaration" fordert der Bund der Energieverbraucher sieben elementare Rechte für alle Energieverbraucher: Versorgung, Information, Wahlfreiheit, Vertretung, Schadensbehebung, Sicherheit und Nachhaltigkeit. "Die Politik, die Rechtssprechung, die Versorgungsunternehmen und vor allem die Verbraucher selber müssen diese Rechte umsetzen", kommentierte der alte und neue Vereinsvorsitzende Peters.

Der Erklärung zu den Rechten der Energieverbraucher soll als Willenserklärung eine politische und auch praktische Bedeutung zukommen. Eine nahezu gleichlautende Erklärung hatte zuvor bereits die britische Verbraucherschutzorganisation EnergyWatch veröffentlicht. Durch den Diskussionsprozess und die Unterzeichnung der Erklärung sollen die Rechte der Energieverbraucher in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit rücken, womit die Durchsetzung der Verbraucherrechte voranschreiten könnte, erläuterte Peters das Engagements seines Vereins.