Strom-News
WirtschaftskriseDie Wirtschaftskrise hat den Energieverbrauch in Deutschland deutlich sinken lassen. Die Versorger lieferten in den ersten drei Monaten rund vier Prozent weniger Strom und sieben Prozent weniger Gas an ihre Kunden, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mitteilte.
Berlin (afp/ddp/red) - Die Elektrizitätswirtschaft lieferte von Januar bis März mit 140 Milliarden Kilowattstunden (4 Prozent) weniger Strom als im ersten Quartal 2008, der Gasabsatz sank um 330 Milliarden Kilowattstunden (7 Prozent auf 307 Milliarden. Bereits im vierten Quartal 2008 reduzierte sich der Stromverbrauch in Deutschland.
Grund für das Minus ist vor allem ein Einbruch der Nachfrage in der Industrie. So verbrauche allein die Eisen- und Stahlbranche, die besonders stark von der Wirtschaftskrise betroffen ist, rund fünf Prozent des Stroms in Deutschland. Die ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogenen Metallindustrie wiederum ist für rund sechs Prozent des deutschen Gasverbrauchs verantwortlich.
Der Strom- und Gasverbrauch bei Handel, Gewerbe und Privathaushalten sei dagegen relativ stabil geblieben. Diese Gruppen verbrauchten rund die Hälfte der Energie in Deutschland.
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Zur Entwicklung von Elektroautos haben 15 Konzerne verschiedener Branchen eine gemeinsame Initiative gestartet. Daran beteiligt sind neben der Energiewirtschaft auch Autohersteller, Tankstellenbetreiber und Batteriehersteller.
Der Staatsanteil an der Stromrechnung für Haushalte hat sich seit 1998 mehr als verdoppelt, so der Branchenverband BDEW. Von der Stromkosten eines Musterhaushalten gehen demnach 26 Euro pro Monat in Form von Steuern und Abgaben an den Staat.
Energieverbraucher werden nach Ansicht des Bundes der Energieverbraucher ausgenommen. Die Einführung des Wettbewerbs im Strom- und Gasmarkt sei nur eine "Fassade", meint der Vorsitzende des BdE, Aribert Peters. Demnach zahlen Energiekunden in Deutschland Milliarden Euros zu viel.
Nun ist es von der EU-Kommission beschlossen: Es wird ein neues EU-Label zur Kennzeichnung des Energieverbrauchs von Elektrogeräten geben. Die neue Transparenz soll dem Käufer helfen, die energieeffizienten Geräte von den Stromfressern besser unterscheiden zu können.
Eigentlich sollte die gesamtdeutsche Einführung der Sommerzeit 1980 einen Energiespareffekt mit sich bringen, indem das Tageslicht besser genutzt wird. Jedoch erkennt die Energiewirtschaft schon seit Jahren keine große und wirkliche Sparwirkung durch die Zeitumstellung, so der BDEW.Strompreise vergleichen
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