Tragisch

Energieunfälle in NRW: Ein Toter, ein Schwerverletzter

Zwei tragische Unfälle ereigneten sich gestern in Nordrhein-Westfalen: Bei Arbeiten an einem Gas-Hausanschluss in Remscheid zog sich ein 36-jähriger Mann schwere Brandverletzungen zu. In Langenfeld starb ein 46-Jähriger bei einem Stromschlag.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Remscheid/Langenfeld (ddp-nrw/sm) - Bei einem Unfall an einer Gasleistung in Remscheid ist am Montag ein 36-jähriger Mitarbeiter eines kommunalen Energieversorgers schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, trat bei Arbeiten an einem Hausanschluss aus zunächst ungeklärter Ursache eine Stichflamme aus. Dadurch erlitt der Mann schwere Brandverletzungen und musste in eine Spezialklinik nach Dortmund gebracht werden.

Weitere Menschen wurden nach Polizeiangaben nicht verletzt. Wegen des austretenden Gases wurden jedoch die Häuser im Umkreis von etwa 50 Metern evakuiert. Etwa 60 Personen mussten ihre Wohnungen räumen oder konnten nicht mehr in ihre Häuser zurückkehren.

Im nordrhein-westfälischen Langenfeld wurde indes ein 46-jähriger Mitarbeiter eines Energieversorgers in einem Umspannwerk durch einen Stromschlag getötet. Die stark verkohlte Leiche des Mannes konnte erst geborgen werden, nachdem der Strom abgeschaltet worden war, wie die Polizei mitteilte. Die Ursache des Unfalls blieb zunächst unklar. In Langenfeld fiel für rund drei Stunden der Strom aus.