Informelle Ebene

Energiestiftung Schleswig-Holstein schlägt Energie-Brücke nach China

Eine Delegation chinesischer Energieexperten hat sich kürzlich bei der Energiestiftung Schleswig-Holstein und der Verbraucherzentrale in Kiel über Möglichkeiten der Energieeinsparung im Bereich der Beleuchtung informiert. In China soll der Energiebedarf im Beleuchtungssektor bis 2010 um zehn Prozent reduziert und die Qualität der chinesischen Lampenproduktion verbessert werden.

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Auf ihrer Reise durch verschiedene europäische Länder hat eine Delegation chinesischer Energieexperten kürzlich in Kiel Halt gemacht, um sich bei der Energiestiftung Schleswig-Holstein und der Verbraucherzentrale über Möglichkeiten der Energieeinsparung im Bereich der Beleuchtung zu informieren. Die Energiespezialisten wollen Erfahrungen sammeln, um die Energieeffizienz auf dem Beleuchtungssektor zu verbessern.

Damit soll zum einen der Energiebedarf im Beleuchtungssektor bis 2010 um zehn Prozent reduziert, zum anderen - als Vorteil für den Endverbraucher - die Qualität der chinesischen Lampenproduktion verbessert werden. Denn immerhin produziert China etwa 80 Prozent der weltweit verkauften Beleuchtungsprodukte. Dr. Holger Krawinkel, Vorstand der Energiestiftung: "Der Ausbau der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und China kann sehr gut auch über eine solche informelle Ebene führen. Und der Aspekt der Energieeinsparung ist für ein so großes Land mit hoher Bevölkerungszahl wie China nicht nur von umweltpolitischer Relevanz, sondern ist auch wirtschaftspolitisch von besonderer Bedeutung."

In der Verbraucherzentrale erhielten die Gäste einen Überblick über die Verbraucherarbeit in der Bundesrepublik und Europa. Besonders interessant für die chinesischen Besucher waren die langjährigen Erfahrungen mit der vom Bundeswirtschaftsministerium finanzierten Energieberatung, deren Ziel die Einsparung von Energie ist.