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Strom sparenHessens Landesverwaltung soll in Zukunft möglichst CO2-neutral arbeiten. Ein Energiesparwettbewerb dafür beginnt im Mai. Insgesamt soll der Stromverbrauch um rund zehn Prozent reduziert werden können. Die Opposition rügte den "Vermarktungscharakter" des Projekts.
Frankfurt/Main (ddp/red) - "Es geht darum, möglichst viel Strom, Wasser und Heizenergie einzusparen", sagte Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) am Dienstag in Frankfurt am Main. An dem Wettbewerb beteiligten sich insgesamt 40 hessische Landesliegenschaften in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen.
Ziel sei, den Stromverbrauch um zehn Prozent zu reduzieren, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. Damit könne etwa so viel Strom eingespart werden wie in 200 bis 400 Einzelhäusern. "Mit diesem Projekt hat sich die Landesverwaltung das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 CO2-Emissionen weitgehend zu vermeiden", sagte Weimar. Mit dem Wettbewerb nehme Hessen eine Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz ein.
"Handlung statt Vermarktung" forderten die Grünen anlässlich der angestrebten Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen. "Diese Zusammenarbeit besteht bereits seit Ende 2008. Es wäre besser, wenn bereits erste Erfolge zu sehen wären", sagte die klimapolitische Sprecherin Ursula Hammann. Für eine kohlendioxidneutrale Landesverwaltung bedarf es nach Ansicht der Grünen unter anderem der Steigerung der Energieeffizienz durch Gebäudesanierung.
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