Energiesparverordnung soll Energiebedarf von Neubauten um 30 Prozent senken

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Die von der Bundesregierung geplante Energieeinsparverordnung zielt darauf ab, den Energiebedarf von Neubauten gegenüber dem bisherigen Standard um rund 30 Prozent abzusenken. Dies erklärt die Bundesregierung in ihrer Antwort (Bundestagsdrucksache 14/4196) auf eine Kleine Anfrage der PDS (Bundestagsdrucksache 14/4075).


Einem bereits vorgelegten Referentenentwurf zufolge soll für den Neubau von Gebäuden von einem Grundkonzept ausgegangen werden, das eine ganzheitliche Betrachtung in Form einer Energiebilanz beinhaltet und daran eine Gesamtanforderung knüpft. Weiter heißt es in der Antwort, im Jahr 1990 habe der Anteil der zugesagten Fördermittel für Energieeinsparmaßnahmen an den Modernisierungsmitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) 56 Prozent und 7 Prozent im Jahre 1999 betragen. Im Wohnraum-Modernisierungsprogramm seien von 1990 bis Februar 2000 rund 17,4 Milliarden direkt für Energieeinsparmaßnahmen zugesagt worden. Damit habe der Anteil dieser Maßnahmen am Gesamtkreditvolumen des Programms 22 Prozent ausgemacht.