Im Haushalt

Energiespartipp: Eine Gefriermöglichkeit reicht

Strom ist teuer und wer im Haushalt ein bisschen Geld sparen will, sollte ein paar einfache Tipps des Bunds der Energieverbraucher befolgen: Gefriertruhen und seperate Tiefkühlschränke kosten viel Geld, sind aber überflüssig. Zudem kann die Spülmaschine auch an die Warmwasserversorgung angeschlossen werden.

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Rheinbreitbach (ddp.djn/sm) - Kühl- und Gefriergeräte gehören zu den Geräten, die im Haushalt am meisten Strom benötigen. Die Wattzahl ist zwar gering, kaum höher als die einer Glühlampe, doch die Geräte laufen Tag und Nacht und verschlingen etwa ein Fünftel des gesamten Stroms eines Haushalts. Die Vorteile von Gefriergeräten werden meist überschätzt, meint zudem der Bund der Energieverbraucher. Genüge das Gefrierfach des Kühlschranks, sei ein Tiefkühlgerät überflüssig. Dies spare 60 Euro pro Jahr.

Die Verbraucherorganisation hat noch weitere Tipps in petto. So rät sie beispielsweise, die Spülmaschine an die Warmwasserversorgung anzuschließen. Allerdings dürfe die Warmwasserbereitung nicht elektrisch erfolgen und aus dem Wasserhahn müsse schnell Warmwasser kommen. Das Wasser mit Öl oder Gas zu erwärmen koste weniger als mit der elektrischen Heizung der Spülmaschine, erläutern die Experten. Es müsse lediglich ein Anschluss an den Warmwasserhahn geschaffen werden, und dann ließen sich 15 Euro pro Jahr sparen.

Eine weitere Sparmöglichkeit sei die Dusche. Laufen aus der Dusche binnen 30 Sekunden mehr als vier Liter Wasser, sollte der Brausekopf gegen eine Spardusche ausgetauscht werden. Die Wassermenge lasse sich mit einem Eimer messen. Laut Bund der Energieverbraucher beträgt die Ersparnis durch den Austausch des Brausekopfes etwa 160 Euro im Jahr.