Licht an für das Klima

Energiesparlampen müssen richtig entsorgt werden

Die Deutschen beleuchten zunehmend mit energieeffizienten Energiesparlampen. "Doch noch immer gehen zu wenig Lichter für den Klimaschutz an", so Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe. Zudem weißt der darauf hin, dass die effizienten Leuchten richtig entsorgt werden müssen.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

München (red) - "Wenn wir Haushalt, Arbeitsplatz und natürlich auch Schulzimmer effizient beleuchten und die ausgedienten Energiesparlampen ebenso wie Hi-Tech-Geräte umweltfreundlich entsorgen, leisten wir alle einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Mit der getrennten Rückgabe verhindern wir, dass Schadstoffe wie Quecksilber in die Umwelt gelangen und gewinnen gleichzeitig wertvolle Rohstoffe", sagte Resch anlässlich der Pressekonferenz des von Lightcycle initiierten bundesweiten Schulwettbewerbs "klima on s’cooltour".

Richtige Entsorgung von Energiesparlampen

Energiesparlampen verbrauchen für die gleiche Helligkeit bis zu 80 Prozent weniger Strom als klassische Glühbirnen und bieten damit ein enormes Einsparpotenzial für die Haushaltskasse. Zudem leuchten die effizienten Energiesparlampen im Durchschnitt fünfmal länger als konventionelle Glühbirnen und halten durchschnittlich sechs Jahre.

Nach ihrem Ende dürfen die Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren jedoch nicht mit dem Restmüll entsorgt werden. Sie enthalten kleine Mengen Quecksilber und müssen deswegen von anderen Abfällen getrennt gesammelt und umweltgerecht verwertet werden. Verbraucherinnen und Verbraucher können alte Lampen kostenlos bei den kommunalen Sammelstellen abgeben, einige Elektro- und Baumärkte bieten zudem die kostenlose Rücknahme an.