Kein Lichtblick

Energiesparlampen: Erneut viele schlechte Testergebnisse

Bei vielen Energiesparlampen lässt die Leuchtkraft schnell nach und sie halten auch nicht besonders lange. Zu diesem ernüchternden Fazit kommt die Stiftung Warentest in der April-Ausgabe ihrer Zeitschrift "test". Auch Markenmodelle seien nicht durchgängig gut.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Berlin (afp/red) - Die Verbraucherexperten testeten 28 Modelle mit "warmweißem" Licht und unterschiedlichen Helligkeitsstufen. Nur drei Energiesparlampen erhielten die Testnote "gut. Fünf waren "befriedigend", 14 lediglich "ausreichend", und sechs fielen mit dem Urteil "mangelhaft" durch. Viele der getesteten Lampen sind laut "test" allerdings Auslaufmodelle oder inzwischen verändert worden.

Die Tester machten zwei Hauptprobleme aus. Zum einen lässt die Leuchtkraft vieler Lampen zu schnell nach. Dies ist ein wichtiger Punkt, da Energiesparlampen mit der Zeit an Helligkeit verlieren, dabei jedoch genauso viel Strom verbrauchen. Die allmähliche Abnahme der Energieeffizienz verringert den Umwelt- und Kostenvorteil gegenüber Glühlampen. Ein Großteil der untersuchten Lampen fiel demnach bereits nach weniger als 6000 Brennstunden ganz aus. Das ist weit entfernt von den deklarierten Herstellerangaben, mit denen oft 10.000 Stunden und mehr versprochen werden.

Zum anderen überstanden einige Energiesparlampen laut Stiftung Warentest nicht einmal 10.000 Schaltzyklen. Manche Lampen gingen im Dauertest sogar schon nach 5000 Mal An- und Ausschalten kaputt. Im Vergleich dazu können sehr gute Modelle mehr als 70.000 Mal an- und ausgeschaltet werden. Selbst große Marken wie Megaman, Osram und Philips haben demnach schwache Produkte im Test.