Stromspartipp

Energiekosten sparen mit Power-Management am PC

Oft lässt sich im Büro schon mit einfachen Verhaltensänderungen der Energieverbrauch spürbar reduzieren. Dabei hilft die Stromsparfunktion moderner Rechnersysteme, auch Power Management genannt. Die Initiative EnergieEffizienz zeigt, wie sich damit ohne Komfortverlust Strom sparen lässt.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (red) - Alle modernen Rechner verfügen in der Regel über ein Power Management, welches die Systemkomponenten energieeffizient steuert. Es schaltet nicht benötigte Komponenten ab oder versetzt sie in einen Betriebsmodus mit verringertem Energieverbrauch. Bei der Auslieferung des Rechners ist das Power Management jedoch nicht immer aktiviert oder die vordefinierten Einstellungen sind nicht auf die individuellen Anforderungen in Unternehmen angepasst, informiert die Initiative EnergieEffizienz.

Bildschirmschoner verursachen hohen Stromverbrauch

Vor allem für größere Unternehmen lohne es sich, alle Rechner über ein zentrales Power Management zu steuern. Ein Beispiel: Während einer kurzen Arbeitsunterbrechung erkennt das Power Management eines Büro-Rechners, dass an diesem nicht gearbeitet wird. Es schaltet zunächst den Bildschirm ab. Erhält der Rechner längere Zeit keinen Befehl, versetzt das Power Management ihn in einen Stand-by- oder Ruhemodus mit geringem Energieverbrauch. Der Rechner kann dann beispielsweise durch Tastendruck oder Mausbewegung in kurzer Zeit wieder aktiviert werden.

Bei Notebooks ist das Power Management der Schlüssel zur Verlängerung der Batterielaufzeit. Ein Bildschirmschoner ist hingegen keine Energiesparoption. Insbesondere animierte Versionen können mehr Strom benötigen als manche Office-Anwendung. Eine Anleitung zur optimalen Einstellung der Stromsparfunktionen bei verschiedenen Betriebssystemen bietet die Internetplattform energieeffizienz-im-service.de.

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