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UmfrageDamit es in den heimischen vier Wänden nicht unangenehm kalt wird, muss man trotz gestiegener Heizkosten die Heizung aufdrehen. Wie eine Emnid-Umfrage zeigt, passen jedoch viele Deutsche ihr Heizverhalten mit Sparmaßnahmen an die gestiegenen Energiekosten an, um die Heizkosten gering zu halten.
Bochum (red) – Die Deutschen reagieren auf die stark gestiegenen Heizkosten mit unterschiedlichen Sparmaßnahmen. So schalten sie etwa die Heizung ab, lüften weniger oder senken die Heiztemperatur. Dies zeigte eine Emnid-Umfrage im Auftrag der Deutschen Annington unter 1.000 Mietern in Deutschland.
59 Prozent der Befragten gab an, die Heiztemperatur zu senken, um somit auf die gestiegenen Heizkosten zu reagieren. 44 Prozent schaltet die Heizung sogar ab, wenn sich niemand mehr in der Wohnung befindet.
Um Kosten zu sparen heizen auch 28 Prozent der Befragten nur noch einen Raum. Des Weiteren lüften auch 15 Prozent ihre Wohnung weniger, damit keine Wärme verloren geht. Insgesamt haben jedoch nur 21 Prozent der 1.000 befragten Mieter nicht auf die gestiegenen Heizkosten reagiert und ihr Heizverhalten angepasst.
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Die Kosten für Heizung und Warmwasser haben sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. "Eine umfassende energetische Sanierung ermöglicht bis zu 85 Prozent Energieeinsparung. Aber auch mit Einzelmaßnahmen kann schon eine Menge erreichen werden", betont Thomas Kwapich, Bereichsleiter bei der Deutschen Energieagentur (dena).
Ein neuer Berliner Heizspiegel soll Mietern beim Energie sparen helfen. Die aktualisierte Fassung des 1999 erstmals vorgelegten Instruments gebe Orientierung über den Verbrauch von Wärme und Warmwasser in Gebäuden und der eigenen Wohnung, sagte Verbraucherschutzsenatorin Katrin Lompscher (Linke).
Hausbesitzer und Verwalter sollten vor dem Winter ihre Heizöltanks überprüfen und sanieren, raten die Sachverständigen der Dekra. Denn mit dem Alter der Tanks steigt bei unzureichender Wartung das Risiko von Ölunfällen.
Raumtemperaturen zwischen 16 und 20 Grad in der Wohnung sind optimal und reduzieren die Heizkosten. Jedes Grad weniger Raumtemperatur spart nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) bis zu sechs Prozent der Kosten. Tiefer sollte die Zimmertemperatur allerdings nicht sinken, denn dann kühlen die Wände zu sehr ab.
Über 80 Prozent des Energieverbrauchs wird von den privaten Haushalten in Deutschland für Heizung und Warmwasser verwendet. Damit die Kosten dafür im kommenden Winter möglichst niedrig bleiben, gibt die Deutsche Energie-Agentur (dena) einige wichtige Tipps für Hausbesitzer und Mieter.Strompreise vergleichen
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