45 Prozent Strom sparen

Energieeffizienz im Fast-Food-Tempel hat immenses Potenzial

Burger King präsentiert sein erstes energieeffizientes Restaurant. Das neue Restaurant wurde in Waghäusel eröffnet. Entwickelt hat man den "grünen" Burger-Tempel natürlich nicht ganz uneigennützig. Beim Burger-Brater ist man zuversichtlich, gleich zweifach von dem Umweltengagement zu profitieren.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

München (red) - Mit einer "grünen Seele" bringt man Fast-Food-Restaurants normalerweise eher weniger in Zusammenhang. Die Kette Burger King will diesem Image nun entgegenwirken und hat jetzt in Waghäusel ein energieeffizientes Fast-Food-Restaurant eröffent. In Deutschland ist es der erste "grüne" Burger-Tempel. Durch Photovoltaik und Windenergie sollen dort künftig bis zu 45 Prozent Strom im Jahr gespart werden.

Moderne Technik und Bauelemente sorgen für geringeren Energieverbrauch

Außerdem tragen moderne Technik und energieeffiziente Bauelemente dazu bei, dass Energie gespart wird, zum Beispiel durch Wärmerückgewinnung oder langlebige LED-Leuchten. Eine weitere Maßnahme zum Energiesparen ist die Warmwasser-Bereitung, die künftig ausschließlich durch Energie aus Abwärme erfolgen soll. Die Entwicklung und Umsetzung des neuen Restaurant-Konzepts erfolgte in Zusammenarbeit mit der Firma Wirsol Solar aus Baden Württemberg. Dort sieht man den Auftrag als Beweis dafür, das alternative Energien in der weltweiten Wirtschaft immer bedeutender werden.

Medienwirksames Engagement für die Umwelt

Burger King profitiert vom neuen Umweltbewusstsein gleich doppelt: Zum einen kann der Konzern auf Dauer so die eigenen Verbrauchskosten senken, zum anderen verbessert man mit solchen Projekten - die, wie auch das Recyclen von Abfallprodukten, gerne öffentlichkeitswirksam vermarktet werden und bei Burger King unter dem Arbeitstitel "BK Positive Steps" laufen - das eigene Image. Immerhin profitiert die Umwelt aber ebenfalls ein wenig: Durch energieeffizientes Bauen lässt sich bei der Nutzung der Gebäude die CO2-Belastung eines Fast-Food-Restaurants wenigstens um 120 Tonnen pro Jahr senken.