Konjunktur

Energieeffizienz 1991/2003: Wirtschaft und Stromverbrauch entkoppelt

Aufgrund von neuen Techniken, Investitionen zum effizienten Energieeinsatz und wachsendem Energiebewusstsein der Verbraucher haben sich Konjunktur und Stromverbrauch in den letzten zwölf Jahren unterschiedlich entwickelt. Das BIP stieg um 1,3 Prozent, der Stromverbrauch wuchs nur um 0,7 Prozent.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Der Trend zur Entkopplung von Konjunktur und Stromverbrauch setzt sich fort: Während das Bruttoinlandsprodukt zwischen 1991 und 2003 im jährlichen Durchschnitt um 1,3 Prozent stieg, wuchs der Stromverbrauch nur um 0,7 Prozent. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin.

Die Abkopplung des Stromverbrauchs-Zuwachses vom Wirtschaftswachstum begann in den 80er Jahren: Der Anstieg der beiden Werte lag nahezu gleichauf, berichtet VDEW weiter. In den 70er Jahren habe das Stromplus dagegen noch deutlich über dem Wachstum der Wirtschaft gelegen.

Zu den wichtigsten Gründen für die Entkopplung zählen laut VDEW neue Techniken sowie Investitionen zum effizienten Energieeinsatz. Außerdem würden der Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft und das wachsende Energiebewusstsein der Verbraucher dazu beitragen.