EnergieDienst-Gruppe: Kurzgeschäftsjahr bilanziert

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Der Aufsichtsrat der Kraftübertragungswerke Rheinfelden AG (KWR) und der Verwaltungsrat von Kraftwerk Laufenburg (KWL) haben gestern in Zürich das per 31. Dezember 2000 abgelaufene Kurzgeschäftsjahr (KGJ) beschlossen. Zur Umsetzung der von den Aktionären der KWR und des KWL verabschiedeten Satzungs- und Statutenänderung zur Umstellung des Geschäftsjahrs beider Gesellschaften auf das Kalenderjahr wurde für die Monate Oktober bis Dezember 2000 ein dreimonatiges Kurzgeschäftsjahr durchgeführt.


Die Ergebnisse sind allerdings wegen der unterschiedlichen Zeiträume der Berichtsperioden und der Saisonalität des Geschäfts nur eingeschränkt vergleichbar. Der Aufsichtsrat der Kraftübertragungswerke Rheinfelden AG und der Verwaltungsrat des Kraftwerks Laufenburg haben die Jahresrechnungen der beiden Gesellschaften genehmigt und die Dividendenvorschläge gebilligt. Weiterhin gab der Aufsichtsrat der KWR bekannt, dass die dreiprozentige Beteiligung der Kraftübertragungswerke Rheinfelden AG am Kernkraftwerk Obrigheim zum 31.12.2000 an die EnBW Kraftwerke AG in Stuttgart verkauft wurde.


Nach Angaben der Unternehmen litt der durch Verdrängungswettbewerb gekennzeichnete Elektrizitätsmarkt weiterhin unter dem tiefen Preisniveau bei den grösseren Kunden, aber auch bei den so genannten Tarifkunden, denen im Vorjahr Preisnachlässe gewährt wurden. Der, unter anderem wegen des milden Winters, ausgebliebene Mengenzuwachs, die tieferen Preise und der ungünstigere Wechselkurs drückte nochmals die Stromerlöse, bilanzierte das Unternehmen weiter. Positiv beeinflusst wurden die Unternehmensergebnisse durch Kostenreduktionen bei der Strombeschaffung.