Förderprogramm aufgelegt

Energiedienst fördert Wärmepumpen

Energiedienst fördert in seinem süddeutschen Netzgebiet die Neuinstallation elektrischer Heizungswärmepumpen mit einem einmaligen Förderbetrag je Anlage. Wie das Unternehmen mitteilt, ist das neue Förderprogramm begrenzt und endet spätestens am 31.Dezember 2007.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Laufenburg (red) - Den Angaben zufolge beträgt die Förderung für Anlagen bis 11 Kilowatt (kW) jeweils 100 Euro je Kilowatt elektrischer Anschlussleistung, maximal 1.100 Euro pro Anlage. Für größere Anlagen können individuelle Vereinbarungen getroffen werden. Die Regelung gilt für alle ab dem 1. August 2006 vom Netzbetreiber genehmigten Anlagen. Das Programm richtet sich an Privat- und Gewerbekunden. Die Wärmepumpen müssen bis spätestens 30. Juni 2008 in Betrieb gehen.

Es gibt nach Ansicht der Energiedienst-Gruppe viele Gründe, die für den Einsatz von elektrischen Wärmepumpen zu Heizzwecken und zur Warmwasserbereitung, sprechen. Wärmepumpen nutzen die Wärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser als Energiequellen und stoßen daher keine klimaschädlichen Gase aus. Wird die Wärmepumpe darüber hinaus mit elektrischem Strom der Marke NaturEnergie Silber, erzeugt aus 100 Prozent Wasserkraft, betrieben, profitiert die Umwelt zusätzlich. Attraktiv sind außerdem die günstigen Betriebskosten durch den niedrigen Energieverbrauch. Aus einer Kilowattstunde (kWh) Strom können bis zu vier kWh Heizwärme gewonnen werden.

Immer mehr Hausbesitzer entschieden sich daher für Wärmepumpen und machten sich so auch unabhängig von fossilen Brennstoffen. In Deutschland habe sich die Zahl der neu installierten Wärmepumpen innerhalb von zwei Jahren bereits verdoppelt. In der Schweiz sei die Wärmepumpe schon seit langem eine akzeptierte Standardheizung. Mehr als die Hälfte der neuen Einfamilienhäuser würden im Nachbarland schon mit einer Wärmepumpen-Heizung ausgestattet.

Noch mehr Infos gibt es im Internet.

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