Standortfaktor

Energieagentur NRW startet neues Projekt zur nachhaltigen Stadtentwicklung

Ein neues Projekt der Energieagentur NRW will den Kommunen aus Nordrhein-Westfalen Wege weisen, wie nachhaltige Stadtentwicklung in Gang gesetzt oder ausgebaut werden kann.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com
{rtf1ansideff0{fonttbl{f0fnilfcharset0 MS Sans Serif;}{f1fnil MS Sans Serif;}} viewkind4uc1pardlang1031f0fs16

f1 "Das Land Nordrhein-Westfalen sieht sich in der Pflicht, die Bemf0'fchungen seiner St'e4dte und Gemeinden um die Nachhaltigkeit zu unterst'fctzen," erkl'e4rt Dr. Norbert H'fcttenh'f6lscher, Leiter der Energieagentur NRW. "Mit diesem von den Ministerien f'fcr St'e4dtebau und Wirtschaft initiierten Projekt 'Indikatoren f'fcr eine nachhaltige Entwicklung in NRW' bietet das Land nun eine von den Kommunen gew'fcnschte Hilfestellung an." Die Energieagentur NRW organisiert und koordiniert die Anwendung der Indikatoren. Die Pilotphase startet im November, das Angebot richtet sich an alle Kommunen und Kreise des Landes. Die Anmeldung zur Projektteilnahme kann ab sofort erfolgen.

par

"Nachhaltigkeit w'e4chst 'fcber kurz oder lang zu einem wichtigen Standortfaktor. Sie steigert die Attraktivit'e4t der Kommunen f'fcr Unternehmen und Einwohner", erkl'e4rt Markus Feldmann, zust'e4ndiger Projektleiter bei der Energieagentur NRW. Indikatoren seien ein erprobtes Instrument, Nachhaltigkeit zu messen. In einem Expertenkreis wurde unter Regie der Energieagentur NRW jetzt ein Indikatoren-Set erarbeitet, das sich in vier Themenfeldern der Nachhaltigkeit in den Kommunen (im Bereich Bau und Energie) annimmt: (1) "Energie" - Effekte f'fcr Klima und Ressourcen sowie Einfl'fcsse auf den Arbeitsmarkt durch den Einsatz innovativer Technologien, (2) "Soziale Stadt" - Bed'fcrfnisse der Einwohner und die Entwicklung des Gemeinwesen, (3) "Stadtentwicklung und Ressourcen" - Wasser, Abf'e4lle und Fl'e4chen und (4) "Stoffstr'f6me" - Materialbewegungen, die durch Wirtschaftsprozesse verursacht werden. Die 30 Basisindikatoren wurden auf die Bed'fcrfnisse der Kommunen zugeschnitten. Sie machen Zusammenh'e4nge verst'e4ndlich und erlauben, konkrete Handlungsm'f6glichkeiten abzuleiten. Die Dateneingabe erfolgt 'fcber ein von der Energieagentur NRW betreutes Internet-Portal. Unter der Adresse www.indikatoren-nrw.de finden sich auch heute schon Informationen zum Projekt, Ende des Jahres soll das komplette Portal zur Verf'fcgung stehen. Hier werden Daten von den Kommunen eingegeben und ausgewertet. Die Erhebung bedeutet f'fcr die einzelnen Kommunen keinen gro'dfen Aufwand, ein Gro'dfteil der 'fcberwiegend j'e4hrlich zu erhebenden Daten wird vom Land zur Verf'fcgung gestellt. Die Ergebnisse k'f6nnen den Kommunen als Grundlage bei der langfristigen Planung und Durchf'fchrung nachhaltiger Entwicklung dienen. "Mit diesem Projekt wollen wir Aktivit'e4ten im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung mit den Akteuren vor Ort, also Wirtschaft, Verwaltung, Vertreter der Agenda 21-Gruppen, Parteien oder Institutionen ansto'dfen", so Markus Feldmann. Die Energieagentur NRW hilft hier u.a. mit Beratungen, der Organisation von Runden Tischen, Seminaren und Organisation von Arbeitskreisen.

par f1 par }