Überprüfung

Energieagentur NRW rät Kontrollgang der Heizanlage

Zu Beginn der neuen Heizperiode sollten Hausbesitzer ihre Heizung überprüfen, um die Betriebssicherheit zu garantieren. Dazu gehört die Prüfung von Wasserdruck und die Zeit- und Temperatureinstellungen. Außerdem sollte einmal jährlich ein Fachbetrieb die Heizung warten und reinigen, rät die Energieagentur NRW.

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Wuppertal (red) - "Die Hauptsaison für Heizungen hat begonnen, jetzt sollten Hausbesitzer ihre Heizanlagen für die kalte Jahreszeit fit machen", empfiehlt Günter Neunert von der Energieagentur NRW. Nur so könne die Betriebssicherheit garantiert werden, außerdem sorge ein gründlicher Check-Up im Herbst für niedrige Emissionen, eine lange Lebensdauer, einen günstigen Wirkungsgrad und damit geringere Heizkosten.

Zu Beginn jeder Heizperiode sei ein kurzer Kontrollgang empfehlenswert, unerlässlich dabei sei die Prüfung des Wasserdrucks. Gegebenenfalls müssten die Heizkörper entlüftet und mit Wasser aufgefüllt werden. Bei ständig abfallendem Druck müsse die Ursache beseitigt werden, es könne sich zum Beispiel um ein Leck im Heiznetz oder um ein defektes Ausdehnungsgefäß handeln.

Auch Zeit- und Temperatureinstellung an der Regelung sollten überprüft werden, denn nicht jede Anlage stellt automatisch von Sommer- auf Winterzeit um. Läuft die Heizung im Winter auf Sommerbetrieb, entstehen allein dadurch zusätzliche Kosten von bis zu 60 Euro, so die Energieagentur. War die Heizungsanlage im Sommer außer Betrieb, wie es zum Beispiel bei Heizungsanlagen ohne Warmwasserbereitung in der Regel der Fall ist, müsse zusätzlich die Funktion der Heizungspumpe überprüft werden.

Bei den meisten Heizungsanlagen führt der Schornsteinfeger jährlich eine Abgaswegeprüfung und eine Immissionsschutzmessung durch. Die Energieagentur rät außerdem, ein Mal pro Jahr die Heizanlage von einem Fachbetrieb warten und reinigen zu lassen. Wer einen 15 oder gar 20 Jahre alten Heizkessel im Keller stehen hat, sollte einen Komplettaustausch planen. Alte Anlagen sind fast immer überdimensioniert und haben einen schlechten Nutzungsgrad, moderne Heizkessel dagegen verbrauchen bis zu 30 Prozent weniger Energie.